Eine Frau in einem Geschäft zeigt einer anderen Frau und einem Mann etwas auf einem Tablet. Darüber in weiß ein Gehirn als Vektorgrafik mit dem Schriftzug "AI" und verschiedenen Digitalsymbolen.
Digitalisierung

Neue Studie zeigt, wie Unternehmen mit KI das Kundenvertrauen stärken können

Vertrauen ist ein oft übersehener Schlüsselfaktor für wirtschaftlichen Erfolg. Wenn Kunden intuitiv einkaufen und sich dauerhaft für eine Marke entscheiden, weil sie glauben, ein Unternehmen teile ihre Werte, ist das sehr positiv. Doch wie entsteht Kundenvertrauen in einer digitalisierten Welt? Eine internationale Vodafone-Studie liefert spannende Erkenntnisse und praxisnahe Antworten.

Welche Faktoren sind für das Vertrauen von Kunden und ihre Beziehung zu Unternehmen in den unterschiedlichen Branchen zentral? Genau diese Fragen untersucht eine umfangreiche Studie, die Vodafone Business in Zusammenarbeit mit der London School of Economics and Political Science (LSE) und dem Marktforschungsinstitut B2B International durchgeführt hat.

Ergebnis: Wenn es ums Vertrauen geht, schätzen Unternehmen ihre Außenwirkung häufig positiver ein, als sie ist. Im Durchschnitt klafft hier eine „Vertrauenslücke“ (englisch: Trust Gap) von rund elf Prozentpunkten. Die gute Nachricht ist: Mit neuen Technologien wie KI lässt sich diese Vertrauenslücke deutlich reduzieren.

Inhaltsverzeichnis

Eine lächelnde junge Frau vor einem roten Hintergrund

Studie unterstreicht KI-Potential in Sachen Kundenvertrauen

Neue Technologien machen sich bezahlt: Laut einer Studie von Vodafone Business können Unternehmen, die mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) arbeiten

  • ihren Service verbessern
  • das Vertrauen ihrer Kunden spürbar erhöhen
  • ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern

Werte wie Menschlichkeit und Beständigkeit werden von Unternehmen unterschätzt

Das Grundvertrauen in Geschäftsprozesse ist auch im digitalen Zeitalter ein wichtiger Baustein für unternehmerischen Erfolg. Welche Faktoren dazugehören und wie es zustande kommt, beleuchtet die Vodafone-Umfrage unter Einbeziehung von
  • mehr als 2.300 Unternehmen
  • rund 5.300 Einzelkunden
  • 10 Märkten
  • 11 Schlüsselbranchen
Für die Studie wurden Unternehmen in zehn Ländern gebeten, sich selbst in Bezug auf eine breite Palette von vertrauensbezogenen Aussagen zu bewerten. Die Kunden in diesen Märkten durften wiederum die Unternehmen beurteilen. Zu den untersuchten Ländern gehören England, Deutschland, die Niederlande, Italien, Spanien, Portugal, Südafrika, Indien, die USA und China.
Dabei fand Vodafone Business zusammen mit Verhaltensforschern der LSE und Wirtschaftsexperten von B2B International heraus, dass Unternehmen emotionale Komponenten wie Menschlichkeit, Beständigkeit und soziale Verantwortung deutlich unterschätzen, wenn es um das Thema Kundenvertrauen geht. Dabei sind es gerade diese „weichen“ Faktoren, auf die Kunden heute viel Wert legen. So entsteht eine „Vertrauenslücke“, die sich stillschweigend auf das Kaufverhalten auswirkt.
Im Hinblick auf neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und deren Einsatz in Unternehmen zeigt die Untersuchung, dass wir an einem Wendepunkt in der Gesellschaft angekommen sind. Hier entschied weniger das „Ob“, sondern das „Wie“ über das Maß an Vertrauen. Ganze 59 Prozent der Kunden waren der Meinung, dass Unternehmen auf Basis von KI genauere Vorhersagen treffen können. 53 Prozent gaben an, dass sie darauf vertrauen, dass KI-Technologien alltägliche Aufgaben effizienter erledigen.
Überrascht hat die Erkenntnis, dass Kunden den Einsatz neuer Technologien weniger kritisch sahen als die Unternehmen selbst. So gingen 40 Prozent der Unternehmen davon aus, dass der Einsatz von Virtual Reality das Vertrauen schmälern würde. Auf der Kundenseite teilte nur ein gutes Drittel diese Ansicht.

Vertrauen stärken durch Technologie

Unternehmen waren sich meist nicht bewusst, dass es eine „Wahrnehmungslücke“ zwischen der Selbsteinschätzung ihrer Vertrauenswürdigkeit und der Einschätzung durch Kunden gibt. Der Studie zufolge variiert dies allerdings von Branche zu Branche. Am größten ist der Unterschied zurzeit im Energiesektor und bei Technologieunternehmen, am geringsten in der Baubranche und bei Dienstleistungsunternehmen.
Eine Studie von Vodafone Business und der London School of Economics mit dem Titel „Fit for the Future” zeigt, wie die richtige Technologie und ihre angemessene Nutzung die Vertrauenslücke zwischen Unternehmen und ihren Kunden schließen kann, um sie „fit für die Zukunft“ zu machen. Die wesentlichen Schritte sind:
  • Innovation in die Unternehmensgrundlagen einbauen
  • Gute Bedingungen für die Mitarbeitenden schaffen
  • Lösungen und Dienstleistungen identifizieren, die für den eigenen Geschäftsbedarf auch wirklich relevant sind
  • Passende digitale Partner finden
  • Auswirkungen des eigenen Handelns auf Gesellschaft und Umwelt berücksichtigen
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