Maschinen und andere Geräte des Internet of Things (IoT) tauschen immer mehr Daten miteinander aus. Der Mobilfunkstandard LTE-M ist zusammen mit Narrowband IoT eine der Schlüsseltechnologien bei der intelligenten mobilen Vernetzung von Geräten. LTE-M schließt die Lücke zwischen winzigen Datenmengen bei Schmalbandverbindungen („Narrowband“) und bandbreitenintensiven 5G-Anwendungen.
Das übertragene Datenvolumen im Mobilfunk ist in Deutschland nach Angaben der Bundesnetzagentur im Jahr 2022 auf mehr als 6,7 Millionen Gigabyte gestiegen. Damit hat es sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdreifacht. Auch die Datenmengen, die Maschinen untereinander austauschen, steigen von Jahr zu Jahr. Die Übermittlung großer und komplexer Datenmengen erlangt für immer mehr Wirtschaftsbereiche Bedeutung – IoT-Netze finden sich nicht länger nur in der produzierenden Industrie.
LTE-M nutzt dabei spezielle Mechanismen, um den bekannten Mobilfunkstandard LTE auf die IoT-Gerätevernetzung auszurichten. Der Standard weist einige Unterschiede zu Narrowband IoT und 4G beziehungsweise 5G auf.
Welche Unterschiede das sind und für welche Anwendungszwecke sich LTE-M besonders eignet, erfahren Sie in diesem Artikel.
Der Begriff LTE steht für „Long-Term Evolution” und ist schon länger aus dem Mobilfunk bekannt. Der Übertragungsstandard basiert auf der UMTS- und HSPA-Technologie und ermöglicht hohe Datenübertragungsraten für die tägliche Anwendung auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets, sofern diese nicht das 5G-Netz nutzen.
Im Gegensatz zu anderen Vernetzungsarten erlaubt LTE-M nicht nur Datenaustausch, sondern auch Telefonieanwendungen. Das „M“ im Zusatz zu LTE steht dabei für „Machine Type Communication“ und hat sich als Bezeichnung für die Kommunikation unter Geräten etabliert – auch wenn es strenggenommen „LTE-MTC“ heißen müsste.
Der Standard geht auf das 3GPP-Konsortium zurück. Die Bezeichnung steht für „3rd Generation Partnership Project“ und ist ein weltweiter Zusammenschluss von Branchenverbänden und -instituten zur Standardisierung im Mobilfunk. Seit 1998 gehen unter anderem die Standards GSM, UMTS und 5G auf dieses Gremium zurück.
Bei LTE-M handelt es sich um einen Standard für Low Power Wide Area Networks (LPWA). Das bedeutet, dass er genauso wie Narrowband IoT nur geringe Anforderungen an den Stromverbrauch bei der Übertragung über große Distanzen hinweg stellt. Der enorme Vorteil von LTE-M ist darüber hinaus, dass Netzbetreiber die Technologie innerhalb bereits bestehender LTE-Netze betreiben können, was eine hohe Netzabdeckung garantiert.
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LTE-M bietet eine größere Bandbreite als Narrowband IoT
Genau wie Narrowband IoT (LTE Cat-NB1 / NB2) funkt auch LTE-M (LTE Cat-M1 / M2) im vorhandenen LTE-Netz. Jedoch gibt es Unterschiede bei der möglichen Bandbreite. Diese liegt bei Narrowband IoT bei geringen 200 Kilohertz, während LTE-M das „gesamte” LTE-Mobilfunknetz nutzt – und damit eine Bandbreite zwischen 1,4 und 5 Megahertz bietet.
Darüber hinaus kommt LTE-M mit gerade einmal zehn bis 15 Millisekunden Latenzzeit bei der Datenübertragung aus. Bei Narrowband IoT kann die Verzögerung zwischen Sender und Empfänger hingegen bei bis zu zehn Sekunden liegen.
Zwischen beiden Übertragungsstandards besteht zudem ein weiterer wichtiger Unterschied: Narrowband IoT ist für die Vernetzung einer Vielzahl von Geräten an entlegenen Standorten und mit vergleichsweise geringen Datenmengen gedacht. LTE-M hingegen kann besondere Anwendungsfelder auch mit größeren Datenmengen erschließen.
Dazu zählen beispielsweise Szenarien, in denen sich Objekte bewegen und gleichzeitig Daten- und/oder Sprachinformationen übertragen sollen. Ein Beispiel dafür sind die smarten Geräte und Fahrzeuge in der miteinander verbundenen Infrastruktur einer Smart City.
Mit LTE-M sind auch Roaming (Handovers) und Sprachübertragung möglich
LTE-M ist in der Lage, eine laufende Übertragung zwischen Mobilfunkmasten „durchzureichen”, also damit das sogenannte „Handover“ zu unterstützen. Dadurch ermöglicht der Standard in der IoT-Gerätevernetzung sowohl dauerhafte Bewegung des überwachten Guts ohne Verbindungsabbruch als auch Roaming-Anwendungen über Ländergrenzen hinweg.
Außerdem erlaubt LTE-M aufgrund seiner geringen Latenzzeiten und hohen möglichen Datenmengen Sprachübertragungen (Voice-over-LTE, VoLTE). Auch hier sind viele Anwendungsmöglichkeiten in Smart Buildings oder Smart Factorys gegeben: Insbesondere bei der Überwachung von Aufzügen und Sicherheitsanwendungen kann LTE-M somit einen besonderen Mehrwert darstellen oder gar die Voraussetzung für einen sicheren Betrieb sein.
Ein weiterer wichtiger Aspekt: Trotz der höheren möglichen Übertragungsleistung erreichen LTE-M-Geräte je nach Nutzungsintensität und abhängig von weiteren Faktoren Batterielaufzeiten von bis zu zehn Jahren ohne Batteriewechsel. Unter anderem ermöglicht LTE-M damit den sogenannten Halbduplex-Modus, also das wechselnde Senden und Empfangen von Daten in der Kommunikation mit einer Basisstation. Dies erzeugt niedrige Datenraten (und somit geringen Stromverbrauch) bei der bidirektionalen Kommunikation.
Mit eDRX und Stromsparmodus zu längeren Batterielaufzeiten
Weitere Mechanismen wie „extended DRX” (eDRX, „extended discontinuous reception”) ermöglichen weitere Einsparungen bei der Lebensdauer von Batterien. Geräte, die via LTE-M angebunden sind, müssen nicht ständig aus dem Stromsparmodus „aufwachen”, sobald eine Übertragung ansteht. Vielmehr bündelt LTE-M eingehende Übertragungen, sodass die aktive Zeit des Geräts optimal genutzt wird. Diese Verzögerungszeit kann am Gerät je nach Einstellung zwischen etwa 320 Millisekunden und 43 Minuten betragen, ohne dass dabei Daten verloren gehen.
Ein besonders ausgeklügelter Stromsparmodus (PSM) sorgt darüber hinaus dafür, dass in der Praxis gerade bei nur gelegentlicher Nutzung der Übertragungskanäle wenig Energie verbraucht wird. Auch deshalb ist es wahrscheinlich, dass LTE-M die älteren Mobilfunk-Technologien GPRS, EDGE und UMTS komplett ersetzen wird.
Mehr zu der Funktionsweise und den Unterschieden zwischen den beiden gängigsten IoT-Standards Narrowband IoT und LTE-M erfahren Sie auch auf unserer Produkt-Übersichtsseite. Hier können Sie außerdem einen NB-IoT-Verfügbarkeits-Check für Ihren Standort durchführen und weitere Informationen zur Realisierung geplanter Projekte einholen.
Narrowband-IoT und LTE-M: Konnektivität im IoT-Umfeld
Ganz gleich, wo Sie sich aufhalten: Mit Narrowband-IoT und LTE-M gelingt Maschinenkommunikation auch unter schwierigen Bedingungen. Und das bei besonders geringem Stromverbrauch und somit langen Akkulaufzeiten.
Narrowband-IoT sorgt für beste M2M-Netzabdeckung
Über LTE-M lassen sich auch Sprachdaten übertragen
Auch in Kellern oder entlegenen Gebieten einsetzbar
Diese Vorteile bietet LTE-M gegenüber NB-IOT, 4G und 5G
LTE-M stellt also eine weitere Möglichkeit dar, IoT-Gerätevernetzung auf jeden denkbaren Bedarf zuzuschneiden – zusammen mit Narrowband IoT, 4G und 5G, das noch nicht überall flächendeckend verfügbar ist. Unsere Entscheidungshilfe soll Sie dabei unterstützen, die richtige Technologie für Ihren Anwendungsfall zu finden:
Die Vorteile von LTE-M gegenüber NB-IoT
LTE-M nutzt ein anderes Frequenzband als Narrowband IoT und kann größere Datenpakete schneller übertragen. Dadurch entsteht eine Reihe von Vorteilen wie:
Voice-Fähigkeit, die besonders zur sprachgestützten Asset-Überwachung und für Alarmsysteme interessant ist
Demgegenüber verbraucht LTE-M jedoch während der tatsächlichen Übertragung von Daten etwas mehr Strom als NB-IoT, was bei vollkommen autarken Lösungen kürzere Batterielaufzeiten bedeuten kann. Außerdem sind die Module komplexer aufgebaut und somit teurer in der Anschaffung.
Die Vorteile von LTE-M gegenüber 4G
Gegenüber dem 4G-Netz bietet LTE-M ebenfalls Vorteile:
höhere Gebäudedurchdringung als bei 4G
größere Batterielebensdauer wegen eingebauter Stromsparmechanismen
Die Latenzzeiten sind bei LTE-M verglichen mit NB-IoT bereits deutlich geringer. An das 4G-Netz reichen sie dennoch nicht heran. Wo also eine feste Stromversorgung möglich ist und nicht unter schwierigen Bedingungen gefunkt wird, kann 4G die bessere Wahl sein. Auch in Sachen Mobilität und Sprache ist das 4G-Netz überlegen.
Die Vorteile von LTE-M gegenüber 5G
LTE-M bietet im Vergleich zu 5G einige Vorteile, soll aber später auch hiermit kombiniert werden können. Die Vorteile betreffen insbesondere die Themen:
Gebäudedurchdringung und
Batterielebensdauer
Die Vorteile bei 5G sind hingegen: Das künftige Echtzeitnetz und die hier verwendeten Funkfrequenzen, insbesondere im Gigahertzbereich, sind vor allem auf extrem kurze Latenzzeiten und hohe Datenraten ausgelegt.
Insgesamt schließt LTE-M also auf ideale Weise die Lücke zwischen der Vernetzung in besonders schwierigen Umgebungen ohne eigene Stromversorgung und datenintensiven 4G- oder 5G-Anwendungen.
Infografik LTE-M, NB-IoT, 4G und 5G im Vergleich
Typische Anwendungsbereiche von LTE-M
Wo liegen also typische Anwendungsbereiche, in denen LTE-M seine Stärken ausspielt? Vor allem dort, wo sich Güter und Maschinen bewegen, in sogenannten Tracking-Anwendungen, spielt LTE-M seine Stärken aus. Auch in Bereichen, in denen die Datenübertragung in beide Richtungen stabil laufen muss und/oder Sprachanwendungen eine Rolle spielen, stellt LTE-M häufig einen idealen Kompromiss dar. Das ist beispielsweise der Fall:
Bei intelligenter Stromversorgung (sogenannter „Smart Grids”),
beim Flottenmanagement (Tracker-Ausrüstung von Fahrzeugen und allgemeines Asset Tracking),
bei der Patientenüberwachung,
bei der Überwachung von sicherheitskritischen Systemen wie Aufzügen oder Seilbahnen,
im Bereich von Wearables (Smartwatches und Co.),
bei der Überwachung von Immobilien (Objektschutz),
allgemein bei der Vernetzung entlegener oder sehr unterschiedlich gelegener Standorte und
bei höheren Anforderungen an geringe Latenzzeiten und Datenübertragungsraten verglichen mit Narrowband IoT.
LTE-M kann beispielsweise die Telemetriedaten von Offshore-Windparks effektiv an eine zentrale Stelle übermitteln.
Welche Anforderung auch immer Sie an die IoT-Gerätevernetzung stellen – Vodafone hat die passende Anbindung dafür. Alles, was Sie brauchen, sind pro Vernetzungsanforderung ein entsprechendes IoT-Gerät, eine LTE-M-(IoT-)SIM-Karte und ein passender Tarif – wie beispielsweise IoT Easy Connect.
Auf unseren Produktseiten zu Narrowband IoT und LTE-M erfahren Sie noch mehr zu diesem Thema und können sich unverbindlich beraten lassen.
LTE-M: Das Wichtigste in Kürze
LTE-M steht für „Long Term Evolution Machine Type Communication“ und ist ein Mobilfunkstandard auf Basis von UMTS und HSPA, der besonders hohe Datenübertragungsraten ermöglicht.
Der Mobilfunkstandard eignet sich besonders für die Kommunikation von Maschinen und IoT-Geräten. LTE-M verbraucht wenig Strom und kann Daten genau wie Narrowband IoT über große Distanzen hinweg übertragen, ist dabei allerdings wesentlich schneller.
Im Gegensatz zu Narrowband IoT kann LTE-M zudem größere Datenmengen zwischen beweglichen Objekten transportieren und Sprachinformationen enthalten.
Anwendungsmöglichkeiten liegen beispielsweise in den Objekten von Smart Cities und dessen Gebäuden, intelligenten Stromnetzen („Smart Grids“), dem Gebäudemanagement sowie der Vernetzung von unterschiedlichen, weit voneinander entfernten Unternehmensstandorten.
LTE-M soll künftig seine Stärken vor allem im Zusammenspiel mit 5G-Netzen ausspielen. Es soll dabei die Lücke zwischen der Vernetzung in Umgebungen ohne eigene Stromversorgung und datenintensiven Anwendungen schließen.
5G – diese Vorteile bringt das schnelle Mobilfunknetz
Vom Mobilfunkstandard 5G profitieren in Deutschland Unternehmen ebenso wie Privatpersonen. Die mobile Echtzeitkommunikation schafft die Voraussetzung für viele neue Anwendungen. Dazu gehören unter anderem wie das Internet of Things (Internet der Dinge). Was damit noch alles möglich ist, lesen Sie hier.
Der Ausbau von 5G, dem Mobilfunknetz der fünften Generation, schreitet in Deutschland weiter voran. Bis Mitte 2024 hatte Vodafone bereits 92 Prozent der deutschen Bevölkerung an sein modernes Netz der 5. Generation angeschlossen. Bis Ende 2024 sollen es sogar 95 Prozent sein. Möglich macht dies die leistungsfähige Technik an bundesweit 16.000 Mobilfunkstandorten.
Viele Unternehmen profitieren davon, weil sie sich dank 5G grenzenlos vernetzen und ihre Produktion immer weiter automatisieren können.
Die Tankstelle der Zukunft ist dank 5G vollvernetzt und digitalisiert
Die Tankstelle der Zukunft ist volldigital. Von der Zapfsäule über die Waschstraße bis hin zu den Info-Displays über den Kühlregalen sind alle Geräte per schnellem 5G-Mobilfunk untereinander und mit dem Internet verbunden. Was damit außer kostenlosem WLAN für die Kund:innen noch alles möglich wird, lesen Sie hier.
Moderne Tankstellen haben viel mehr zu bieten als nur Benzin, Diesel, Strom oder Luft für die Reifen. Sie haben sich zu Vollsortimentern mit einem reichhaltigen Angebot an Convenience-Produkten entwickelt – inklusive Brötchenverkauf, Café und Kühltheke.
Viele Kund:innen, insbesondere an Autobahnen und auf Autohöfen nutzen ihre Tankpausen daher, um sich mit Snacks, Kaffee oder Reisezubehör zu versorgen. Auch viele Handwerker:innen und Berufskraftfahrer:innen verbringen ihre Frühstückspause an der Tankstelle.
Was liegt also näher, als den Kund:innen hier einen Service ähnlich wie in den Innenstädten zu bieten? Immerhin steigt mit der Verweildauer am Point of Sale (POS) in der Regel auch das Umsatzpotenzial. Und Lebensmittel und Zeitschriften haben eine deutlich bessere Marge als Betriebsstoffe.
Der Tankstellenbetreiber TOTAL hat deshalb bereits 2020 die ersten zwei seiner bundesweit 1200 Stationen gemeinsam mit Vodafone zu 5G-Tankstellen weiterentwickelt.
5G im IoT: Möglichkeiten, Chancen und Besonderheiten in der Industrie
Produktionsstraßen oder ganze Fabriken, die sich mobilfunkgestützt selbst überwachen und steuern, intelligente Lagersysteme, die mithilfe autonomer Transportfahrzeuge alle benötigten Materialien und Werkstücke jederzeit punktgenau und zuverlässig zum Einsatzort bringen: Das Internet of Things (IoT) und die Mobilfunkstandards 5G und 5G+ wachsen gerade zum Rückgrat der Smart Factory zusammen und machen vieles möglich, was bisher nur schwer automatisierbar war. Was damit in der Produktion alles machbar ist und warum die meisten Industriebetriebe in nur wenigen Jahren schon ganz anders aussehen könnten als heute, lesen Sie hier.
Es ist die Hochzeit, auf die alle Expert:innen gewartet haben: Mit den Mobilfunktechnologien 5G und 5G+ auf der Netzeseite und immer leistungsfähigeren IoT-Systemen innerhalb dieser Netze können selbst größte Werke und Industrieanlagen endlich in Echtzeit synchronisiert werden. Weil von der Komissionierung über die Hydraulikpresse bis hin zum Lackierroboter und dem Versandlager fortan alle Stationen dauerhaft mit der Cloud verbunden sind und abgestimmt arbeiten, werden ganz neue Prozesse und Abläufe ohne Wartezeiten und Leerläufe möglich. Und damit steht die Industrie erst am Anfang der 5G-Revolution.
Schnelles Internet auf dem Land: Der 5G-Ausbau macht es möglich
Schnelles Internet ist längst so unverzichtbar wie der Strom- oder Telefonanschluss. Doch gerade im ländlichen Raum fehlt es oft an Breitbandanschlüssen für die Menschen und die Unternehmen vor Ort. Lange Leitungswege und hohe Kosten für Tiefbau und Infrastruktur bremsen den flächendeckenden Glasfaserausbau. Dabei bieten die Mobilfunknetze längst leistungsfähige Alternativen zum teuren Kabelverlegen. Der neue Mobilfunkstandard 5G+ erreicht inzwischen Datenraten jenseits der 1.000 Megabit pro Sekunde. Ein Hotel an der Ostsee zeigt, was mit 5G-Mobilfunk alles möglich ist.
Seit vielen Jahren baut Vodafone sein 5G-Netz auch auf dem Land kontinuierlich aus. Ein Beispiel dafür, wie Unternehmen bereits heute vom Mobilfunknetz der Zukunft profitieren, findet sich auf der Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern: Dort nutzt nicht nur das Hotel „Wasserschloss Mellenthin” ultraschnelles Internet via Mobilfunk. Auch die Nachbarn profitieren davon und surfen mobil mit 5G-Geschwindigkeit. Lesen Sie hier, welche Chancen das 5G-Netz auf Usedom und anderswo für den ländlichen Raum bietet.
Das Internet of Things (IoT) wächst ständig. Bereits jetzt sind viele Geräte in Unternehmen untereinander vernetzt und tauschen Daten aus. Die Möglichkeiten sind dabei so vielfältig, wie es Geräte gibt: Vom autonomen Fahren über „intelligente“ Kaffeemaschinen bis hin zu smarten Fabriken entstehen neue Geschäftsfelder rund um das Thema Maschinenkommunikation. Möglich ist das unter anderem durch 5G-Mobilfunknetze, Big-Data-Auswertungen und künstliche Intelligenz (KI).
Ganze Branchen sind derzeit im Umbruch und herkömmliche Geschäftsmodelle weichen neuen smarten Prozessen. Dabei sind diejenigen klar im Vorteil, die konsequent auf Digitalisierung und intelligente, vernetzte Lösungen setzen: Für diese Bereiche gibt es verschiedene Fördermittel von Bund und Ländern, wie zum Beispiel die „Digitalisierungsprämie Plus“. Diese Fördermittel richten sich sowohl an Existenzgründer:innen als auch an Unternehmen, die ihre bestehenden Strukturen modernisieren möchten.
Wir stellen Ihnen einige vielversprechende Kandidaten vor. Die Start-ups kooperieren bereits mit Vodafone und sind Teil des Accelerator-Programms Vodafone UPLIFT. Das Programm bringt IoT-Start-ups mit Vodafone zusammen und begleitet deren Skalierung durch gemeinsame Medien- und Vertriebsarbeit.