Drei Menschen arbeiten an einem Augmented Reality Projekt. Zwei von ihnen betrachten ein Architekturmodell durch eine AR-Brille, eine weitere Person fotografiert die Szene mit ihrem Tablet.
Digitalisierung

Digitale Geschäftsmodelle: Auf dem Weg zur modernen Strategie

Längst ist klar, dass Digitalisierung weit mehr ist als nur ein technologischer Wandel. Die digitale Transformation erfordert strukturelle Anpassungen im Betrieb und in der Wertschöpfungskette. Selbst in Branchen, in denen Daten bisher nicht zum Geschäft gehörten, ist das spürbar. Erfahren Sie hier mehr über ein grundlegendes Umdenken und wie Sie digitale Strategien für die Produkte der Zukunft entwickeln.

Neue und digitale Technologien sind in Unternehmen inzwischen notwendig, aber sie allein sind für wirtschaftlichen Erfolg nicht ausreichend. Denn der wird auch über die zugehörigen digitalen Geschäftsmodelle bestimmt.

Clever eingesetzt eröffnen digitale Geschäftsmodelle neue Wachstumsfelder und zapfen bislang ungenutzte Erlösquellen an. So kann die Digitalisierung zu einer besseren Auslastung führen, mit On-Demand-Produktion neue Kundengruppen erschließen oder Ihr Unternehmen für hochqualifizierte Mitarbeiter:innen attraktiver machen. Allerdings bringen digital gesteuerte Fertigungsprozesse möglicherweise keinen klaren Mehrwert, wenn die Transformation nicht strategisch begleitet wird.

Inhaltsverzeichnis

Was sind digitale Geschäftsmodelle?

Digitale Geschäftsmodelle können ein Angebot online vermarkten und es über denselben Kanal bereitstellen. Eine eindeutige Definition für digitale Geschäftsmodelle gibt es jedoch nicht, nur bestimmte Merkmale.
In manchen Fällen treffen mehrere Merkmale auf ein digitales Geschäftsmodell zu. Drei Praxisbeispiele machen das abstrakte Konzept des digitalen Geschäftsmodells greifbar: Amazon wäre ohne den Sprung ins digitale Zeitalter ein Marktplatz, Airbnb wäre eine Zimmervermittlungsagentur und das Oldenburger Fotolabor CEWE wäre in Deutschland fast unbekannt.
CEWE macht heute beste Geschäfte mit Fotobüchern, die Kund:innen von ihren eigenen Fotos drucken lassen können – eine kluge Antwort auf den Rückgang der Standard-Laborabzüge. Als Online-Druckerei erhöhte CEWE den Kundennutzen – sowohl durch den Einsatz neuer Drucktechnologien für hochwertigere Fotos als auch durch die unkomplizierte Auftragsabwicklung, die digital, von zu Hause aus oder an Sofortstationen erfolgt.
Die wichtigsten Merkmale digitaler Geschäftsmodelle:
  • Digitale Basis: Digitale Geschäftsmodelle sind ohne die Verwendung digitaler Technologien wie Plattformen, Websites, Apps oder Cloud-Computing nicht umsetzbar.
  • Kundennutzen: Im Kern wird der Kundennutzen auf Basis digitaler Technologien geschaffen. In einigen Fällen erhöhen digitale Geschäftsmodelle lediglich einen bestehenden Nutzen.
  • Monetarisierung: Der Kundennutzen muss so gestaltet sein, dass Kund:innen bereit sind, für das digitale Angebot zu zahlen. Das tun sie nur, wenn sie davon vollkommen überzeugt sind.
  • Digitalisierungsgrad: Die Leistung oder das Produkt kann vollständig digital sein oder nur die Vermittlung erfolgt elektronisch.
  • Digitale Kundengewinnung: Häufig sind bei digitalen Geschäftsmodellen auch Vermarktung und Vertrieb digital. Klassische Maßnahmen treten dabei in den Hintergrund.
  • Wiederholbarkeit: Geschäftsmodelle in der digitalen Ära verlangen die Wiederholbarkeit einer Transaktion. Gibt es ein Angebot nur einmal, ist es noch kein Geschäftsmodell.
  • Innovation: Häufig kommen innovative Ertragsmodelle zum Einsatz, z.B. Abonnements, Pay-per-Use, Verbindungsgebühren, Einrichtungsgebühren, digitale Bannerwerbung oder Freemium-Modelle.
Interessant als Hintergrund: Der Begriff „Geschäftsmodell“ wurde bereits 1957 erstmals verwendet, doch der Durchbruch des Geschäftsmodellkonzepts kam erst mit dem New-Economy-Boom um die Jahrtausendwende. Das „Label“ half dabei, die damals noch neuen Möglichkeiten der Monetarisierung des E-Business besser zu erkunden. Aufgrund der Omnipräsenz digitaler Technologien sind digitale Geschäftsmodelle heute von großer Bedeutung. Sie erlauben es, alle Möglichkeiten der Wertschöpfung in digitalen Sphären besser zu beleuchten und auszuloten.
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Kleine und mittlere Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung

Lange hatten in dieser Hinsicht deutsche Unternehmen und vor allem KMU Nachholbedarf, doch es hat sich viel getan. Eine im März 2025 von der Deutschen Industrie- und Handelskammer vorgestellte Digitalisierungsumfrage belegt, dass deutsche Unternehmen die Digitalisierung trotz vieler bremsender Faktoren kontinuierlich vorantreiben.
Dabei werden allerdings die Möglichkeiten, digitale Geschäftsmodelle aufzubauen, noch relativ wenig genutzt: Von den 5.000 für die IHK-Studie befragten Unternehmen setzen weniger als die Hälfte die neuen digitalen Möglichkeiten ein, um innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln (35 Prozent), Kund:innen zu binden (34 Prozent) oder den Fachkräftemangel zu bewältigen (31 Prozent). Vor allen Dingen werden digitale Technologien für flexibleres Arbeiten (65 Prozent), Kosteneinsparungen (65 Prozent) oder Qualitätsverbesserungen (63 Prozent) genutzt. Laut IHK verpassen Unternehmen also noch viele Chancen für mehr Umsätze.
Dies deckt sich mit den Ergebnissen einer ebenfalls im März 2025 veröffentlichten repräsentativen Bitkom-Befragung unter 603 Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten in Deutschland: Nur 32 Prozent sehen das eigene Unternehmen als Vorreiter bei der Digitalisierung (2024 waren es noch 37 Prozent), aber 64 Prozent als Nachzügler (2024: 62 Prozent). Gemäß der Studie nimmt der Einsatz digitaler Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), Internet of Things (IoT) und Big Data zwar zu, doch werden die Technologien nach Ansicht des Bitkom zu langsam integriert.
Dies betrifft die Mehrheit der Unternehmen, doch vor allem jene, die noch nicht auf den digitalen Hochgeschwindigkeitszug aufgesprungen sind. Zum Teil bremsen dabei ein fehlendes digitales Mindset und die Herausforderungen der Bürokratie das Digitalisierungstempo in KMU. Große und international aufgestellte Konzerne verfolgen die Digitalisierung schon längst mit Volldampf, während kleine und mittelständische Unternehmen oft nach wie vor eher gemächlich unterwegs sind und manchmal über zu wenig personelle Ressourcen und Fachkräfte verfügen.
Die Entwicklung und Umsetzung eines digitalen Geschäftsmodells ist eine entscheidende Transformation, der eine klare strategische Ausrichtung vorausgehen sollte. Hier kann die Zusammenarbeit mit digital versierten externen Berater:innen hilfreich sein, in einigen Fällen ist sie unverzichtbar.
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Digitale Geschäftsmodelle: Das sind die Vorteile

Digitale Geschäftsmodelle – was wie ein Schlagwort klingen mag, bedeutet in Wirklichkeit eine zukunftssichernde Weichenstellung. Im Kern geht es dabei um bewährte wirtschaftliche Ziele, angewendet auf das digitale Umfeld. Beispiele dafür sind: 
  • Optimale Zielgruppenansprache
  • Kontinuierliche Verbesserung der nachgefragten Produkte und Dienstleistungen
  • Konkurrenzfähige Preise
  • Niedrige Kosten und geringe Anfangsinvestitionen
  • Effizientes Marketing
  • Kreative Weiterentwicklung des angebotenen Portfolios
In Zeiten der digitalen Transformation gibt es neue Spielregeln, sie beschleunigt Prozesse in nahezu allen Bereichen. Häufig führt die digitale Transformation zu vollautomatisierten Abläufen in der Produktion sowie in den Bereichen Produktentwicklung, Marketing und Verwaltung. Andere Bereiche gewinnen dadurch erheblich an Bedeutung. Exemplarisch sei hier die digitale Verfolgung und Perfektionierung der Customer Journey genannt. Diese beschreibt die einzelnen Phasen, die Kund:innen durchlaufen, bevor sie sich für ein Angebot entscheiden.
Digitale Geschäftsmodelle schaffen im Vergleich zu nicht-digitalen oft einen größeren Nutzen für die Kund:innen. Zudem sind sie besonders gut skalierbar, was Kosteneinsparungen ermöglicht und Unternehmen mit rein traditionellen Geschäftsmodellen stark unter Druck setzt.
Hinzu kommt, dass Digital Natives, also die Generationen ab dem Geburtsjahrgang 1980, keine Berührungsängste mehr mit der digitalen Welt haben, weil sie diese von Geburt an kennen. Sie wachsen mit digitalen Geschäftsmodellen auf, auch deswegen werden sie im Alltag immer wichtiger.

Welche digitalen Geschäftsmodelle gibt es?

In den letzten Jahren sind verschiedene digitale Geschäftsmodelle entstanden, die sich nach ihrer Art gruppieren lassen. Dies kann als Anregung für die Entwicklung einer Strategie und für die Entwicklung eines eigenen digitalen Geschäftsmodells dienen.
  • Freemium-Modell: Eine kostenlose Basisversion dient dem einfachen Onboarding, während Nutzer:innen einmalig oder regelmäßig für die kostenpflichtige(n) Premiumversion(en) zahlen. Die Herausforderung für das Marketing besteht darin, das Upgrade zu managen.
  • Abo-Modell (Subscription): Dem Abonnieren von Diensten muss nicht immer eine kostenlose Basisversion vorausgehen. Einige von ihnen sind direkt als digitales Abo erhältlich, z.B. die Online-Version von Tageszeitungen gegen eine Monatsgebühr.
  • Marktplatz-Modell: Es dient als digitaler Vermittlungsmarktplatz für Produkte und Dienstleistungen, z.B. Amazon. Angebot und Nachfrage treten direkt in Kontakt. Die Wertschöpfung entsteht aus einer Vielzahl von Akteuren und (regelmäßigen) Kontakten.
  • On-Demand-Modell (Pay-per-Use): Nicht der Besitz, sondern der Verbrauch oder die Nutzung sind hier das Ziel, etwa bei Software, einem Auto oder einer Maschine. Hohe Anschaffungskosten oder Dauerverpflichtungen entfallen. Beim Carsharing erfolgt die Bezahlung z.B. nach Kilometern, bei Maschinen nach Betriebsdauer.
  • User-Designed: Bei diesem Angebot gestalten Kund:innen die Leistung oder das Angebot selbst. So können sie z.B. T-Shirts online individuell designen, wobei der Preis von der Auswahl der Details abhängt. Ein bekanntes Beispiel ist das Unternehmen Spreadshirt.
  • Free-Modell: Bei dieser Variante ist ein Produkt kostenlos uneingeschränkt nutzbar und wird meist über Werbebanner und andere Werbeformen refinanziert. Das Modell lässt sich auch um einen Freemium-Ansatz erweitern, beispielsweise zum Deaktivieren der Werbebanner.
  • E-Commerce: Ein Erfolgsmodell seit über 20 Jahren, das immer weiter wächst. Hierzu gehören Online-Shops, über die Unternehmen ihre Angebote und Produkte selbst vermarkten.
Neben diesen Modellen gibt es Mischformen, die Grenzen können fließend ausfallen. Wenn z.B. auch Drittanbieter Ihre E-Commerce-Plattform für Verkäufe nutzen dürfen, handelt es sich um ein Marktplatz-Modell wie eBay oder Amazon. Manche Freemium-Modelle rufen zu Spenden auf und die Betreiber:innen verdienen so ihr Geld.
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Daten als Rohstoff der Zukunft verstehen

Ein wesentlicher Bestandteil der digitalen Transformation sind Daten, beispielsweise zu Prozessen, Praxiserfahrungen und Kund:innen. Diese zu erfassen, zu analysieren und sinnvoll weiterzuverarbeiten steht am Beginn einer digitalen Strategie.
Insbesondere für jene Firmen, die bereits über große Mengen ungenutzter und oft unstrukturierter Kundendaten verfügen, ist es wichtig, Daten als Rohstoff zu sehen.
Im Marketing, im Kundendienst und in der Produktentwicklung gehören dazu beispielsweise demographische Profile und Geoinformationen von Bestands- und potenziellen Neukund:innen. Auf dieser Grundlage können Sie z.B. Angebote zielgenauer, ohne Streuverluste aussenden, Shop-Räumlichkeiten verbessern oder Besucherströme lenken. Tools und Technologien wie KI und Deep Learning können Ihnen helfen, diese Daten zu sammeln und zu analysieren.
Um die Vorteile hoher Geschwindigkeit und Automatisierung zu nutzen, findet vom Anfang bis zum Ende jeder Wertschöpfungskette ein kontinuierlicher Austausch digitaler Informationen statt.
In der Produktion gehören Daten zu den wichtigen Bausteinen im Internet of Things. Hier sammeln mit Sensoren ausgestattete Werkstücke bei Bedarf unaufhörlich Informationen, tauschen sie aus und leiten sie an übergeordnete IT-Strukturen weiter. In Kombination mit künstlicher Intelligenz entstehen eng vernetzte, selbstlernende Systeme, die weitgehend autark arbeiten können. Ziel ist die Smart Factory, die sich dank automatischer Funktionen selbst am Laufen hält, eigenständig Rohstoffe ordert, Aufträge organisiert, Bedarfe und Wartungsintervalle berechnet (Predictive Maintenance) und weiterführende logistische Abläufe plant.
Dieses Beispiel zeigt, welche Vorteile konsequent gestaltete digitale Geschäftsmodelle in Verbindung mit umfassender Datennutzung (Big Data) konkret ermöglichen. Weitere Vorteile sind:
  • Ende-zu-Ende-Austausch von Daten
  • Verschlankung und Automatisierung zahlreicher Prozesse dank KI
  • Steigende Produktivität
  • Engere Zusammenarbeit unterschiedlicher Abteilungen
  • Weniger bürokratische Reibungsverluste durch den weitgehenden Wegfall händischer Eingaben und Aktenhaltung in Papierform
  • Langfristige Planung von Bedarfen
  • Kürzere Reaktionszeiten auf unvorhergesehene Ereignisse (Predictive Maintenance)
  • Intensivere Kommunikation mit Partnerunternehmen, Zulieferern und Endkund:innen
  • Mehr Präsenz in sozialen Netzwerken, dadurch bessere Zielgruppenansprache
  • Zielgenaues Marketing (Programmatic Marketing)
  • Optimierte Vertriebsstrukturen
So ist es denkbar, dass ein Produktionssystem automatisch freie Kapazitäten meldet. Diese ließen sich nutzen, indem sie anderweitig angeboten und quasi vermietet werden. Damit würde der Nachteil des möglichen Leerlaufs in einen gewinnbringenden Vorteil verwandelt.
All diese Vorzüge stellen sich nicht über Nacht ein, sondern sind meist das Ergebnis strategischer Arbeit. Für Unternehmer:innen, die sich hiermit vertraut machen, lohnt sich der Einsatz jedoch – denn digitale Geschäftsmodelle stärken Betriebe nicht nur operativ, sondern eröffnen ihnen auch neue Möglichkeiten für mehr Umsatz. Darüber hinaus gewähren sie Chancen auf neue Produkte und Märkte. Oder es ergeben sich Kooperationsansätze, die vorher kaum denkbar waren.
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Der Umstieg von klassischen zu digitalen Geschäftsmodellen

Mithilfe von Cloud-Services und Breitband-Internet kann inzwischen jedes Unternehmen auf flexible Speicher- und Rechenkapazitäten zurückgreifen. Damit werden eigene On-Site-Serverlösungen überflüssig. Durch den Wegfall umfangreicher, interner Hardware ergeben sich weitere Vorteile wie zeitliche und personelle Freiräume. Das gewonnene Potenzial eröffnet mehr gestalterische Möglichkeiten hinsichtlich digitaler Geschäftsmodelle, da mit einer Cloud die Frage nach dem technisch Machbaren nicht mehr im Mittelpunkt steht.
Digitale Geschäftsmodelle durchdringen inzwischen fast alle Lebensbereiche. Hier eine Übersicht erfolgreicher Beispiele für Geschäftsmodelle in der digitalen Ökonomie:
  • FreeNow, Europas führende Taxi-App
  • Spotify, Musik-Streaming-Anbieter
  • Airbnb, Online-Marktplatz für Unterkünfte
  • Uber, Ridesharing-App für Personenbeförderung
  • Otto, Online-Shop, Einzelhandel
  • LEGO, Spielzeughersteller mit E-Commerce und digitaler Community
  • Netflix, Video-Streaming-Anbieter
  • Google/Alphabet, Suchmaschinen- und Werbeanbieter
  • Salesforce, Anbieter von CRM-Software und Cloud-Computing-Lösungen
  • Lieferando, Bringdienst für Essen
  • LinkedIn, Karrierenetzwerk
Ein Flugplatz und verschiedene Flugzeuge aus der Vogelperspektive

Microsoft 365 Copilot: Mehr Produktivität dank KI

Microsoft 365 Copilot ist eine künstliche Intelligenz, die sich nahtlos in Ihr Unternehmen integrieren lässt. Sie nutzen Copilot mit Ihren Office-Anwendungen. Geben Sie Ihre Frage oder Ihren Auftrag einfach ein – schon erhalten Sie Zusammenfassungen, Ideen oder Gestaltungsvorschläge.

  • Gesteigerte Produktivität
  • Hilfe und Tipps in Echtzeit
  • Austausch per Business Chat
Big Player machen es vor – dank Datenfülle und technischer Ausstattung. Google z.B. hat sich fast nebenbei vom reinen Suchmaschinen-Anbieter zu einem Hauptakteur in ganz anderen Geschäftsfeldern entwickelt, etwa zu einem Cloud-Anbieter.
Der Google-Mutterkonzern Alphabet engagiert sich beispielsweise stark in der zukunftsträchtigen Branche autonomer Fahrzeuge. Ähnlich arbeiten Amazon und Apple, die mittlerweile eine breite Palette an Diensten und Produkten anbieten. Eine weitere Gemeinsamkeit: Lernfähigkeit und Flexibilität – wichtige Eigenschaften für den Erfolg digitaler Geschäftsmodelle. 
Auch KMU besitzen solche Stärken, sie müssen nur in die richtige Richtung wirken. Gegenüber großen Unternehmen haben sie mit flacheren, agilen Hierarchien einen großen Vorteil. Dadurch können aus Ideen viel schneller echte Produkte, Dienstleistungen oder Verbesserungen entstehen.

Fragestellungen zur Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen

Ideen für digitale Geschäftsmodelle sind nie eine reine Kopie klassischer Geschäftsmodelle. In der digitalen Welt gelten andere Prinzipien der Wertschöpfung. Das Marktangebot ist viel stärker durch Kund:innen und Nachfrage geprägt als durch Produzenten und Dienstleister.
Grundsätzlich müssen digitale Geschäftsmodelle ähnliche Grundfragen beantworten wie traditionelle:
  • Worin besteht mein Angebot an die Kund:innen?
  • Wer sind meine idealen Zielkund:innen?
  • Was sind die Kundenbedürfnisse?
  • Wie kann ich die Kund:innen ansprechen? Mit welchem Werbeversprechen?
  • Wie soll die Leistung erbracht werden?
  • Wie entstehen Umsätze und wie erfolgt die Bezahlung?
Hinzu kommen weitere, konkret auf Digitalisierung zugeschnittene Fragen:
  • Wie sieht die digitale Realität in der betreffenden Branche aus? Was sind die Marktbedingungen, digitalen Trends und Technologien?
  • Wie verändern sich Kundenerwartungen im Segment möglicherweise durch Technologien wie KI, Big Data oder Virtual Reality?
  • Wo liegen digitale Potenziale für ein Unternehmen?
  • Welche Kompetenzen und Ressourcen sind im Unternehmen vorhanden? Ist das Unternehmen bereit für das digitale Geschäftsmodell?
  • Muss das Unternehmen Fachkräfte dafür rekrutieren oder ausbilden?
In der digitalen Sphäre sollten Sie ein Geschäftsmodell komplett von Ihren Kund:innen her denken. Dabei ist der Nutzen für die Kund:innen nicht automatisch das Produkt oder die Leistung selbst. Manchmal liefert das digitale Geschäftsmodell einfach eine bessere Lösung für ein bisheriges Problem. Bei Airbnb ist der Kundennutzen beispielsweise nicht die Vermittlung der Unterkünfte, sondern die Einfachheit der Abwicklung und das Finden einer einzigartigen Unterbringung zu einem fairen Preis.
Auch wichtig für die Überlegungen zum Geschäftsmodell ist der Faktor Zeit. Marktplatz-Modelle brauchen z.B. einen längeren Vorlauf, Freemium- oder Abo-Modelle eignen sich gut für eine schnelle Monetarisierung. Oft lohnt es sich, Modelle zu mixen. Tatsächlich ist dies eine verbreitete Strategie.
Zu überlegen ist auch, wer als Partner für ein bestimmtes Vorhaben infrage kommt. Nur selten können Unternehmen digitale Geschäftsmodelle im Alleingang verwalten.
Gerade für den Mittelstand kann es sinnvoll sein, bei der Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle eine künftige Skalierbarkeit im Hinterkopf zu haben und erst mal zu starten, statt gute Ideen ungenutzt zu lassen.
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Erfolgsfaktoren digitaler Geschäftsmodelle

Digitale Geschäftsmodelle müssen ständig weiterentwickelt werden, deshalb ist die Lernfähigkeit von Unternehmen essenziell für ihren Erfolg. Ein digitales Business zeichnet sich zudem häufig dadurch aus, dass es durch neuen Nutzen Bedürfnisse bei Kund:innen schafft – und dieser neue Nutzen ist so überzeugend, dass die Kundschaft darauf nicht mehr verzichten möchte.
Schlüsselfaktoren für ein erfolgreiches digitales Geschäftsmodell:
  1. Lernfähigkeit: Unternehmen, die ein digitales Geschäftsmodell entwickeln, müssen bereit sein, ständig Neues dazuzulernen. Denn das digitale Business muss in der Praxis erprobt und regelmäßig überarbeitet und angepasst werden, um schnell auf Marktchancen und Kundenwünsche reagieren zu können.
  2. Hoher Nutzwert: Ein Kennzeichen digitaler Geschäftsmodelle ist ihr hoher Nutzwert. Häufig wecken sie einen neuen Bedarf.
  3. Flexibilität: Kund:innen von heute möchten Produkte oder Dienstleistungen über verschiedene Wege beziehen und lassen sich ungern vorschreiben, wie sie dies tun sollen. Eine Digitalstrategie sollte ein hohes Maß an Flexibilität beinhalten, denn der Markt ist agil.
  4. Schnelle Reaktionszeiten: Kund:innen sind im Internet an hohe Reaktionsgeschwindigkeiten gewöhnt. Darauf muss ein Unternehmen eingehen, um sich erfolgreich auf dem Markt zu etablieren und seine Position zu halten.
  5. Vernetzung mit Partnern: Um die gewünschten kurzen Reaktionszeiten einzuhalten, ist es hilfreich, sich möglichst eng mit Partnerunternehmen und Kund:innen zu vernetzen.
  6. Kundenzentrierung: Digitale Geschäftsmodelle zeichnen sich dadurch aus, dass die Kundenbedürfnisse klar im Vordergrund stehen.
  7. Kreativität: Zwei bekannte Methoden der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle sind Lean Start-up und sogenanntes Design Thinking. Sie können helfen, frei und am Bedarf orientiert zu denken und eine Idee zugleich möglichst schlank zu entwickeln.
  8. Kompetenz: Wirtschaftlicher Erfolg ist häufig personenbezogen. Ein digitales Business sollte auf den Kompetenzen der Gründer:innen aufbauen, dann schafft es Vertrauen bei potenziellen Kund:innen.
  9. Unternehmenskultur: Kund:innen achten heute auch auf die Kultur und die Vision, die ein Unternehmen verkörpert. Ein agiler, visionärer Führungsstil und ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit werden oft positiv bewertet.

Beispiel Flyeralarm: Vertikale Integration als Schlüssel zu mehr Erfolg

Ein Beispiel für den Wandel von klassischen zu digitalen Geschäftsmodellen bietet die Online-Druckerei Flyeralarm: Hier setzte man von Anfang an nicht auf das Prinzip des Vor-Ort-Geschäfts, sondern bot sämtliche Produkte rein digital an. Inzwischen geht das Unternehmen, das 2.500 Mitarbeiter:innen an 13 Standorten beschäftigt, noch einen Schritt weiter: Flyeralarm bietet Kund:innen, die ein bedrucktes Produkt in Auftrag geben, inzwischen auch die Online-Vermarktung des zugrunde liegenden Vorhabens an – das gilt für Flyer genauso wie für bedruckte Bonbons, Kugelschreiber und T-Shirts.

Kritik an und Herausforderungen bei digitalen Geschäftsmodellen

Wie erwähnt existiert keine einheitliche Definition digitaler Geschäftsmodelle für Unternehmen. Diese entziehen sich in gewisser Weise klassischen Ansätzen der Managementlehre. Sie bergen zwar enorme Chancen, gleichzeitig jedoch auch Risiken wie Denkfehler oder Selbsttäuschung.
Digital ergänzte Geschäftsmodelle eines bestehenden Unternehmens sind zwar eng mit dessen Strategie und Prozessen verbunden, bleiben jedoch eigenständig. Eine zentrale Herausforderung besteht somit darin, dass bestehende Modelle nicht 1:1 auf digitale Varianten übertragbar sind – ein Fehler, den Menschen häufig machen, indem sie Bekanntes einfach auf Neues anwenden.
Ein Beispiel ist die Online-Ausgabe von Zeitschriften, die anderen Regeln folgt als die gedruckte Version. Während Printausgaben frühzeitig geplant, produziert und vertrieben werden müssen, können digitale Inhalte nahezu in Echtzeit veröffentlicht werden, etwa während eines Events. Zudem unterscheiden sich beide auch sprachlich: Online-Artikel sind oft kürzer und einfacher formuliert und erfordern ein spezialisiertes Redaktionsteam.
Ein Nachteil digitaler Geschäftsmodelle liegt darin, dass ihr Erfolg stark von der Kundenzufriedenheit abhängt – digitale Angebote können schnell an Attraktivität verlieren, wenn Kund:innen unzufrieden sind. Daher ist es essenziell, die Mindestabsatzmenge zu definieren, die notwendig ist, um Rentabilität zu sichern. Wird diese Schwelle unterschritten, bleibt nur wenig Spielraum für weitere Lernzyklen, um das Angebot zu verbessern.

Von der produkt- zur kundenzentrierten Denkweise

Wie bereits erwähnt hat die Digitalisierung in vielen Branchen die Karten neu gemischt. Das führt zu teils tiefgreifenden Veränderungen. Eine davon ist die stärkere Kundenorientierung. Bedürfnisse und Ansprüche von Kund:innen stehen stärker im Fokus und lassen sich dank digitaler Prozesse auch individueller erfüllen.
Durch den technischen Fortschritt können sich Verbraucher:innen jederzeit über Produkte und Dienstleistungen informieren. Sie können Anbieter und Leistungen in kürzester Zeit vergleichen. So erwarten sie auch von Massenware hohe Qualität und gleichzeitig individuellen Service.
Für kleine und mittlere Betriebe kann das zum Problem werden, obwohl sie traditionell genau hier ihre Stärken haben. Die Digitalisierung macht die Her- und Bereitstellung von Produkten jedoch so flexibel, dass auch große Unternehmen oft auf persönliche Wünsche der Verbraucher:innen eingehen können. So lassen sich Sportschuhe per Internet individuell von Kund:innen gestalten und bestellen – gegen einen geringen Aufpreis. 
Damit hat die produktorientierte Denkweise ausgedient. Heute und künftig geht es immer mehr um die Wünsche der Konsument:innen. Daher brauchen auch kleine und mittelständische Betriebe ein digitales Geschäftsmodell, das sich flexibel an Trends anpasst.
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Product Discovery: So entstehen heute neue Angebote

Der Markt wandelt sich rasant und was gestern noch der Verkaufsschlager war, kann morgen schon ein Ladenhüter sein. Zielgruppen, Wertesysteme und Lebensweisen sind immer weniger homogen, Kundenwünsche werden individueller. Oft werden gescheiterte Produkt-Relaunches dann einer unzureichenden Umsetzung der Go-to-Market-Strategie zugeschrieben und nicht dem Produktdesign.
Anstatt also im Büro darüber zu sinnieren, was die Kund:innen brauchen könnten, ist es heutzutage zielführender, am Markt selbst mit den Kund:innen „zu reden“. Dabei ist es wichtig, auch Neuentwicklungen von Produkten in Erwägung zu ziehen, auf die man niemals selbst gekommen wäre und die vielleicht auf den ersten Blick ein Risiko darstellen.
Dieser sogenannte Product-Discovery-Ansatz beleuchtet sowohl die Fragen, was die (potenziellen) Kund:innen aktuell umtreibt und welche Probleme sie haben, als auch die Frage, welche Ideen für die Lösung dieser Probleme am sinnvollsten sind.

Das Wichtigste zu digitalen Geschäftsmodellen in Kürze

  • Digitale Geschäftsmodelle basieren auf der Verwendung digitaler Technologien.
  • Digitale Technologien und Geschäftsmodelle erzeugen einen neuen Kundennutzen. Sie stellen Kund:innen und ihre Bedürfnisse stärker in den Fokus. Dadurch geraten klassische Geschäftsmodelle unter Druck.
  • Nicht immer geht ein digitales Geschäftsmodell mit Innovation einher, manchmal bietet es lediglich eine bessere Lösung für ein bekanntes Problem.
  • Für die Entwicklung eines digitalen Geschäftsmodells gibt es unterschiedliche Ansätze, es ist auch möglich, mehrere Ansätze geschickt zu kombinieren.
  • Digital Natives, also die nach 1980 Geborenen, wachsen mit digitalen Geschäftsmodellen auf und haben entsprechende Erwartungen an Unternehmen.
  • Der Erfolg digitaler Geschäftsmodelle wird von verschiedenen Schlüsselfaktoren beeinflusst: einer konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kund:innen, einem hohen Nutzwert der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen, schnellen Reaktionszeiten und der Bereitschaft der Unternehmen, kontinuierlich zu lernen und sich anzupassen. Regelmäßige Anpassungen sind essenziell, um im digitalen Umfeld erfolgreich zu bleiben.
  • Erfolgsfaktoren für Geschäftsmodelle in der digitalen Ökonomie sind auch die neuen Möglichkeiten für Marketing und Vertrieb. Mithilfe von KI und Big Data kann eine Vielzahl von Daten verknüpft und analysiert werden.
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Finger, der einen aus Nullen und Einsen bestehenden Datenstrom berührt und am Kontaktpunkt eine Energiekugel bildet.

So aktivieren Sie die Virtualisierung unter Windows 11

Die Virtualisierung von Arbeitsplatz- und Serverumgebungen verringert Hardwarekosten und spart Ressourcen. Unter Windows 11 gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, sie zu aktivieren. Durch die flexible Nutzung von Hardware bei gleichzeitig übersichtlicher Systemadministration bietet Virtualisierung eine effiziente und zukunftssichere Lösung für Unternehmen und Privatanwender:innen.

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Eine Person tippt auf ein Smartphone, im Hintergrund ein Notebook, darüber eine digitale Gitterstruktur.

Apple MDM: Geräte sicher in Unternehmen verwalten

Die Zahl der mobilen Apple-Geräte in Unternehmen steigt kontinuierlich. Um IT-Teams die Verwaltung so einfach wie möglich zu machen, bietet Apple mit dem Mobile Device Management (MDM) ein anwenderfreundliches Framework. Erfahren Sie hier, wie Sie damit alle geschäftlich genutzten Apple-Geräte wie iPads, iPhones, MacBooks übersichtlich und aus der Ferne verwalten. Die Entgrenzung der Arbeitswelt nimmt zu: Beruflich gestellte Smartphones, Tablets und Co. Werden nicht mehr nur im Büro genutzt – und privat angeschaffte Geräte nicht mehr nur zu Hause. Das stellt IT-Abteilungen vor Herausforderungen: Sie brauchen eine Lösung, mit der sie Konfigurationen, Sicherheitseinstellungen, E-Mail-Konten und Apps zentral auf die Geräte übertragen und die Einhaltung von Compliance-Regeln überwachen können. Die MDM-Lösung von Apple erfüllt diese Aufgabe sehr gut, doch es gibt auch Alternativen. Unabhängig davon, für welche Lösung Sie sich entscheiden, bietet ein zentrales Gerätemanagement verschiedene Vorteile: Es vereinfacht die mobile Arbeit mit Apple-Geräten und verbessert die Effizienz. Es kommt dem Wunsch von Arbeitnehmenden entgegen, auch von unterwegs oder von zu Hause aus zu arbeiten. Es kann dazu beitragen, neue Wege zum Ausgleich des Fachkräftemangels zu eröffnen: Auch Personen, die nicht in der Lage wären, zur Arbeit zu pendeln (etwa durch eingeschränkte Mobilität oder schlechte Verkehrsanbindung), können so eine Stelle annehmen.

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Ein lachender Mann sitzt an einem Tisch und hält ein Smartphone ans Ohr. Dabei blickt er auf ein Notebook, das vor ihm auf dem Tisch steht. In der linken Hand hält er einen Stift.

Datenschutz bei „Bring Your Own Device“

Die Büro-Software liegt auf derselben Festplatte wie die Urlaubsfotos; der Zugriff auf die Unternehmens-Cloud und auf die TV-Streaming-App erfolgt mit demselben Computer; und der Business-Messenger liegt nur einen Klick neben dem privaten Chatprogramm. Mit „Bring Your Own Device“ (BYOD) nutzen Ihre Mitarbeiter:innen ihre privaten Endgeräte auch beruflich. Doch was sich einfach anhört, bedarf im täglichen Umgang einer strikten Trennung. Vor allem der Datenschutz spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Wenn Ihre Angestellten mit privaten Geräten auf Ihr Unternehmensnetzwerk zugreifen, sollte der Sicherheitsaspekt an oberster Stelle stehen. Neben den Gefahren durch Malware und Cyberkriminelle kann es auch zu Datenschutzverletzungen und Datenlecks kommen, die erhebliche Schäden für Ihr Unternehmen verursachen können. Wir erklären Ihnen, welche Datenschutzmaßnahmen Sie beim BYOD-Modell ergreifen sollten – und wie sensible Unternehmensdaten auf den Geräten Ihrer Angestellten geschützt sind.

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