Im Zusammenhang mit Zero Trust begegnen Ihnen immer wieder die bereits genannte Abkürzung MFA sowie daneben IAM und PAM. Was genau dahinter steckt und warum diese drei Konzepte elementar für eine effektive Zero-Trust-Architektur sind, erfahren Sie im Folgenden.
MFA – Multi-Faktor-Authentifizierung für höchste Sicherheitskontrolle
Eine Sicherheitsarchitektur nach Zero-Trust-Prinzip beinhaltet als einen der wichtigsten Bausteine die Multi-Faktor-Authentifizierung. Erst hierdurch gewährt Ihr Unternehmensnetzwerk lediglich bestimmten Benutzer:innen und Geräten Zugang; und wiederholt diese Abfragekriterien beständig an bestimmten Punkten innerhalb der Netzwerkstruktur.
Definieren Sie die Authentifizierungsfaktoren am besten danach, wie kritisch Ihre zu schützenden Unternehmensdaten sind. Neben den dabei üblichen Faktoren wie etwa Standort und Gerät können Sie weitere integrieren, zum Beispiel besondere Merkmale, Smart Cards oder Token.
IAM – Identity Access Management für mehr Rechtsstruktur
Zero Trust erfordert ein umfangreiches Identity Access Management (IAM). Um Identitäten im Netzwerk zu authentifizieren, müssen diese bekannt sein. Je mehr Faktoren es hierbei gibt, desto wichtiger ist eine transparente Plattform für das Identitätsmanagement. Gleichzeitig sollten Sie das IAM gleichermaßen flexibel wie robust anlegen, um komplexen IT-Umgebungen mit wechselndem Workload gerecht zu werden.
IAM-Systeme ermöglichen es Administrator:innen, Rollen nach Bedarf zu ändern. Sie können damit Zugriffsberechtigungen für Ihr gesamtes Unternehmen abbilden. Darunter fallen unter anderem Tools für das Passwort-Management, Apps zur Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien, Reporting- und Monitoring-Apps sowie Identity Repository (Speicher für Identitätsdaten).
Übrigens: IAM-Systeme sind neben On-Premise-Lösungen auch für cloud-basierte Anwendungen wie Microsoft 365 Business erhältlich.