Im Informationszeitalter spielt die Übertragung von Daten eine zentrale Rolle. Es gibt heute viele Methoden für die Datenübertragung und sie entwickeln sich ständig weiter. Was einfach klingt, wirft im Alltag auch Fragen auf: Welche Technik eignet sich für welchen Datentransfer? Wie funktioniert die Übertragung per Funk, Kabel oder Satellit und wie viele Empfänger kann man gleichzeitig erreichen? Hier finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Arten der Datenübertragung, leicht erklärt.
Die schnelle Verfügbarkeit von Daten ist heutzutage ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen. Ob beim Datenaustausch über das Firmennetzwerk oder die Cloud, im E-Commerce, in der E-Mail-Kommunikation oder in Videokonferenzen: Datenübertragungen zwischen räumlich voneinander entfernten Sendern und Empfängern sind ein Bestandteil zahlreicher Prozesse.
Es stellt sich die Frage: Welche Art der Datenübertragung ist die beste, wenn man Kriterien wie Datenübertragungsformate, Übertragungsgeschwindigkeit, Sicherheit, IT-Infrastrukturen, Anwendungslandschaft und Kosten miteinbezieht?
Datenübertragung (englisch: Data Transmission) bezeichnet den Prozess der Übermittlung von Daten von einem Ort oder System zu einem (beliebig weit entfernten) anderen. Je effizienter und schneller die Datenübertragung abläuft, desto besser. Von Datenübertragungssystemen profitieren verschiedenste Einsatzgebiete: Händler optimieren ihre Geschäftsprozesse, Kund:innen wickeln Bestellungen einfacher ab, Lagerhäuser verwalten ihre Bestände übersichtlicher, Konstrukteur:innen in Projektteams tauschen umfangreiche Baupläne gemeinsam aus – und vieles mehr.
Daten können in diversen Formen, mithilfe verschiedener Methoden sowie über physische oder immaterielle Übertragungsmedien gesendet werden, beispielsweise über Kupferkabel, Koaxialkabel, optische Fasern, Funknetze oder Satellit. Das macht den Prozess der Datenübertragung komplex. Für ein genaueres Verständnis der Daten- und Informationsübertragung muss man sich mit den dazugehörigen Grundbegriffen und Bestandteilen vertraut machen.
Aspekte, die eine Datenübertragung bestimmen, sind:
Geräte und Systeme, von denen aus Personen oder Organisationen Daten senden (kurz: „Sender“).
Zielgeräte und -systeme, die Daten empfangen (kurz: „Empfänger“).
Physikalische Größe, die eine Form der Datenübertragung definiert (z. B. die Frequenz elektromagnetischer Wellen in Hertz, Hz).
Protokolle, die Regeln und Standards für eine Form der Datenübertragung festlegen.
Heute sind Lösungen für die Datenübertragung meistens netzwerkbasiert und nutzen das Internet-Protokoll.
Wichtig zu wissen: Wenn der Datentransfer über das Netzwerk eines Unternehmens hinaus geht, kommt die Verbindung in der Regel nur temporär zustande (mehr dazu weiter unten).
Übrigens: Im allgemeinen Sprachgebrauch sind „Daten“ nicht das Gleiche wie „Information“. Daten sind reine Angaben zu Sachverhalten und Vorgängen, während Information mit Bedeutung und Wissen verbunden wird. Aus Daten werden aber Informationen gewonnen, beispielsweise durch Interpretation oder Abstraktion. Im Zeitalter maschineller Verarbeitung werden aus vorhandenen Daten zum Teil auch neue Daten gewonnen. Daraus lassen sich dann auch neue Informationen ableiten.
Übertragungstechnik: Analog vs. digital
Ein Datentransfer kann digital oder analog erfolgen; beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile.
Analoge Datenübertragung: Analoge Signale liefern einen kontinuierlichen Datenstrom und verlaufen in Wellenform. Es ist nicht einfach, einen analogen Übertragungskanal von äußeren Einwirkungen abzuschirmen: Deshalb besteht das Risiko des Informationsverlusts bzw. der -verfälschung. Analoge Übertragungstechnologien waren früher weitverbreitet, sie kommen heute jedoch z. B. noch bei der Übertragung von Radiosignalen (UKW-Rundfunk) zur Anwendung.
Digitale Datenübertragung: Digitaltechnik hat die Übertragung von Daten vereinheitlicht und nutzt diskrete Signale in Form von binären Codes. Die kleinste Einheit zum Tragen von Informationen ist ein sogenanntes Bit. Die Daten bestehen aus mehreren Bitfolgen. Ein Bit kann nur zwei Zustände einnehmen: „High“ oder „Low“, beziehungsweise eins (1) oder null (0). Es sind auch andere gegensätzliche Zustände möglich, beispielsweise „Licht an“ und „Licht aus“.
Die Übertragung digitaler Codes kann mittels elektrischer oder optischer Signale geschehen. Beides gilt als effizient und wenig störanfällig. Bei der digitalen Datenübertragung lassen sich die Daten außerdem verschlüsseln. Weiterhin gibt es Fehlerkorrekturmechanismen, die dafür sorgen, dass verlorene oder beschädigte Daten nochmals gesendet werden.
Standortvernetzung via SD-WAN
Mit SD-WAN vernetzen Sie Standorte schnell und zuverlässig. Legen Sie individuelle Regeln fest und nutzen Sie sämtliche verfügbaren Übertragungsmedien einschließlich Mobilfunk.
Grundsätzlich verläuft die Datenübertragung zwischen Geräten, Systemen und Netzwerken in mehreren Schritten:
Codierung: Die Originaldaten für Text, Video, Audio oder auch Sensordaten (z. B. zu Temperatur, Feuchtigkeit oder Bewegung) werden für den Transfer codiert.
Medienwahl: Der Datentransfer erfolgt über ein gewähltes Übertragungsverfahren (z. B. Funk, Glasfaser- oder Kupferkabel).
Signalübertragung: Die Verbreitung verläuft etwa über Netzwerke, Router oder Switches.
Decodierung: Beim Empfang erfolgen eine Decodierung und Fehlerprüfung.
Übertragungsverfahren: Kabelgebunden oder drahtlos
Es gibt drei wesentliche Übertragungsverfahren, die sich nach der Art der genutzten Medien unterscheiden:
Kabelgebundene Übertragung
Kupferkabel: Kupferkabel übertragen Daten über physische Leitungen in Form von elektrischen Signalen. Kupferleitungen sind in Deutschland sehr gut verfügbar, überwiegend als Twisted-Pair-Kabel mit zwei Aderpaaren oder – stärker isoliert – als Koaxialkabel mit einem Innen- und einem Außenleiter.
Glasfaserkabel: Glasfaserkabel transportieren Daten ebenfalls über physische Leitungen, allerdings als Lichtteilchen (Photonen). Die erreichbare Datenübertragungsgeschwindigkeit ist extrem hoch, da optische Signale höhere Bandbreiten erlauben, auf weite Strecken weniger Signalverlust aufweisen und deutlich robuster gegenüber Störeinflüssen von außen sind. Ein Glasfaserkabel besteht aus vielen dünnen Glasfasern. Man unterscheidet hierbei Singlemode-Fasern für längere Distanzen und Multimode-Fasern für kürzere Distanzen. Das Glasfasernetz ist bislang allerdings nicht in allen Regionen Deutschlands verfügbar und reicht noch nicht bis in jedes Haus. Ob ein Glasfaser-Anschluss bei Ihnen möglich ist, verrät Ihnen unser Verfügbarkeitscheck.
Drahtlose Übertragung
Drahtlose Signale: Die drahtlose Datenübertragung erfolgt über den freien Raum. Hierfür kommen Antennen zum Einsatz. Beim Mobilfunk beispielsweise läuft der Datentransfer über hochfrequente elektromagnetische Felder, die sich als Wellen ausbreiten und in der Lage sind, unterschiedlichste Datenarten mit extrem hoher Geschwindigkeit über große Strecken zu übertragen. Neben den Mobilfunknetzen bieten auch Satellitendienste hohe Bandbreiten für die drahtlose Datenübertragung. Bei den drahtlosen Verbindungen können aufgrund von Signalstörungen Schwankungen bei der Übertragungsgeschwindigkeit auftreten. Außerdem kann die Reichweite witterungsbedingt oder durch Bauwerke eingeschränkt sein.
MPLS-VPN: Mit Vodafone Company Net
Verbinden Sie Ihre Unternehmensstandorte auf schnelle, sichere und dabei flexible Weise miteinander – und schotten Sie sie vom Rest des Internets ab.
Die Methoden für den Datentransfer werden in verschiedene Datenübertragungsarten gegliedert, je nachdem, in welche Richtung die Übertragung zwischen Sender und Empfänger stattfindet. Damit die Datenübermittlung fehlerfrei verläuft, gibt es Datenübertragungsprotokolle, die für den Versand und Empfang klare Regeln festlegen.
Datenübertragungsarten
Simplex-Verbindung bzw. Richtungsbetrieb: Die Simplex-Übertragung ist eine Einweg-Kommunikationsmethode, bei der die Daten nur in eine Richtung fließen, beispielsweise vom Radiosender hin zum Radioempfänger. Sie eignet sich, wenn kein Rückkanal erforderlich ist. Ihre Einfachheit ist attraktiv, doch für heutige Anforderungen fehlt dieser Übertragungsart die Interaktivität sowie die Möglichkeit für Feedback.
Halbduplex-Verbindung bzw. Wechselbetrieb: Bei dieser Methode können die Daten in beide Richtungen fließen, allerdings immer nur in eine Richtung zur selben Zeit. Ein typisches Beispiel sind Sprechfunkgeräte, die das Sprachsignal nur in eine Richtung leiten. Die Halbduplex-Übertragung benötigt weniger Bandbreite als die Vollduplex-Verbindung.
Vollduplex-Verbindung: Die Vollduplex-Übertragung ist der flexibelste Verbindungstyp; dieser erlaubt auch den Gegenbetrieb. Die Daten können also in beide Richtungen und zur selben Zeit fließen. Typische Beispiele sind Telefon- oder Internet-Anwendungen wie Videokonferenzen. Vorteilhaft an der Vollduplex-Übertragung ist, dass sie die Kommunikation deutlich beschleunigt und vorhandene Bandbreiten ausnutzt. Sie ist perfekt für Anwendungen, die eine Echtzeit-Kommunikation erfordern.
Parallele Datenübertragung: Bei der Parallelübertragung werden Bitfolgen zeitgleich über mehrere Kanäle übermittelt. Diese Methode kommt typischerweise zum Einsatz, wenn Geschwindigkeit von zentraler Bedeutung ist, beispielsweise bei der Kommunikation innerhalb eines Computers. Die parallele Übertragung ist eher für sehr kurze Distanzen geeignet. Darüber hinausgehend wäre die Synchronisierung mehrerer nicht exklusiv genutzter Kanäle schwer zu steuern, was eine Signalverschlechterung oder Signalverzögerungen nach sich ziehen könnte.
Serielle Übertragung: Die serielle Übertragung versendet Bits nacheinander, das heißt sequenziell und nur über einen einzigen Kommunikationskanal. Das funktioniert beispielsweise für die Fernkommunikation und ist etwas langsamer als die Parallelübertragung, aber sehr zuverlässig und kann Kosten sparen. Die Methode erfordert nur wenig Hardware. Typische Einsatzfelder sind die USB-Anschlüsse von Peripheriegeräten.
Datenübertragungsprotokolle
Um Daten sicher und effizient von Punkt A nach Punkt B zu transportieren, kommen mehrere Datenübertragungsprotokolle zur Anwendung. Dabei gewährleistet das sogenannte OSI-Schichtenmodell, dass Netzwerkaufgaben stets klar voneinander getrennt bleiben – vom physischen Transport bis hin zur Anwendungsebene. Zu den gängigen Protokollen für die Datenübertragung gehören TCP/IP für das Internet, SMTP für E-Mail und http/HTTPS für Webseiten.
Mechanismen für die Fehlererkennung und -korrektur
Für die Netzwerkadministration ist es wichtig, die Unterschiede zwischen den einzelnen Übertragungsprotokollen zu kennen. Auf dieser Basis können Sie beurteilen, wann welches Protokoll für welche Anwendung am besten geeignet ist.
In der Netzwerktechnik hat sich das OSI-Schichtenmodell etabliert, um komplexe Vorgänge innerhalb des Netzes aufzugliedern.
Gängige Netzwerkprotokolle sind:
TCP/IP: Die Protokollfamilie TCP/IP umfasst etwa 500 Einzelprotokolle und bildet die Grundlage für das Internet sowie für andere Netzwerke. „TCP“ steht für „Transmission Control Protocol“ und „IP“ für „Internet Protocol“. Die TCP/IP-Protokolle sind die Garantie für die Interoperabilität zwischen verschiedenen Netzwerkstrukturen und -geräten: Sie funktionieren losgelöst von Betriebssystemen, Hardware und Software. IP ermöglicht das Adressieren und Routen der Daten, während TCP die korrekte Übertragung und Ankunft der Daten überwacht. Ohne TCP/IP gäbe es kein Surfen im Internet.
Ethernet: Bei Ethernet handelt es sich um ein Protokoll, das verschiedene Geräte in einem geschlossenen Netzwerk (z. B. einem Bürogebäude) miteinander verbindet. Es legt bestimmte Kabeltypen und weitere Eigenschaften fest. Ethernet-Kabel unterstützen die Datenübertragung zwischen Geräten mit hoher Bandbreite. Man spricht auch von LAN-Kabeln; „LAN“ steht für „Local Area Network“.
UDP: Das User Datagram Protocol, kurz UDP, gehört zur Internet-Protokollfamilie und bietet als minimales, verbindungsloses und ungesichertes Netzwerkprotokoll eine Alternative zu IP. Anders als beim Internet Protocol wartet der Sender bei UDP nicht auf eine Empfangsbestätigung der Daten. UDP eignet sich beispielsweise für das Videostreaming und immer dann, wenn Datenverluste nicht allzu gravierend wären.
Daten sicher und DSGVO-konform übertragen
Nicht zuletzt wird beim Thema Datenübertragung die Sicherheit großgeschrieben. Das ist wichtig, um sich vor der steigenden Anzahl an Cyberbedrohungen sowie vor unbefugtem Zugriff oder Missbrauch zu schützen.
Weitverbreitete Methoden für die Datenübertragungssicherheit sind:
Verschlüsseln: Ganz gleich, ob bei der Datenübertragung via E-Mail, über die Cloud oder mit einem Filesharing-Dienst – es bestehen heute viele Möglichkeiten, um Daten zu codieren. Dann kann sie nur der Empfänger mit dem richtigen Schlüssel decodieren. Die Verschlüsselung schützt die Daten vor dem Zugriff durch Dritte und ist eines der Merkmale der modernen, digitalen Kommunikation.
Authentifizieren: Mittlerweile gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die Identität des Senders und des Empfängers zu überprüfen. Sie müssen sich vor der Datenübertragung persönlich authentifizieren, z. B. durch Passwörter oder die Zwei-Faktor-Authentifizierung per Gesichtserkennung oder durch die Bestätigung eines Codes. Das soll sicherstellen, dass nur die autorisierten Parteien Daten austauschen können.
Integrität checken: Um die Sicherheit der Datenübertragung zu gewährleisten, kommen auch Hash-Funktionen (Algorithmen, die für eine lange Zeichenfolge eine kurze, numerische Prüfsumme bilden) und digitale Signaturen zum Einsatz. Sie gelten für Sender und Empfänger auch als Bestätigung, dass die übertragenen Daten nicht geändert wurden.
Datenübertragung DSGVO-konform
Die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist für die Datenübertragung ebenfalls von Bedeutung. Die DSGVO verlangt beispielsweise besondere Maßnahmen, wenn sich Empfänger in einem Drittland außerhalb der EU befinden. Es ist ratsam, Filesharing-Dienste zu nutzen, die sich innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums befinden. Weitere Details zur Datenübertragung ins Ausland sind im EU-US-Privacy Shield (deutsch: EU-US-Datenschutzschild) festgelegt.
Es gibt auch Ausnahmen: Die EU hat einige Länder als „sichere Länder“ anerkannt. Das bedeutet, dass Sie Daten in diese Länder übermitteln können, ohne besondere Schutzmaßnahmen anwenden zu müssen. Diese Länder umfassen (Stand: März 2025) Andorra, Argentinien, Kanada, die Färöer-Inseln, Guernsey, Israel, die Isle of Man, Japan, Jersey, Neuseeland, die Schweiz, Uruguay, das Vereinigte Königreich und Südkorea.
Generell verlangt die DSGVO – auch innerhalb Deutschlands –, dass die durch eine Datenübertragung erlangten persönlichen Daten nach bestimmten Regeln und nur für einen bestimmten Zeitraum gespeichert werden.
Datenübertragungsfehler erkennen und korrigieren
Bei der Informationsübertragung kann es trotz modernster Technik zu Fehlern kommen. Ursachen sind etwa Störungen, Signalverluste oder Interferenzen. Bestimmte Verfahren können die Integrität der Daten gewährleisten, indem sie Fehler erkennen und korrigieren, dazu gehören:
Prüfsummen (Checksums): Die Prüfsummen werden bei der Datenübertragung an den Empfänger mitgesendet. Dieser kann anhand der Summe überprüfen, ob sich bei bestimmten Datenpaketen Fehler eingeschlichen haben.
Wiederherstellungsprotokolle (beispielsweise TCP): Wie oben erwähnt, gewährleistet TCP, dass fehlerhafte oder verlorene Datenpakete bemerkt und vom Absender erneut angefordert werden.
Beispiele für die Übertragung von Daten
Eine effiziente Datenübertragung ist für Geschäftsprozesse etwa im Einzelhandel, Marketing oder E-Commerce entscheidend, auch um ein gutes Kundenerlebnis zu schaffen und um Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Auch Mitarbeitende erwarten heute moderne Systeme für die Datenübertragung, weil sie das Arbeitsleben vereinfachen und die Produktivität erhöhen können.
Gängige Beispiele für die Datenübertragung im Arbeitsleben sind:
WLAN: Die Abkürzung „WLAN“ steht für „Wireless Local Area Network“ (deutsch: „Drahtloses lokales Netzwerk“). Per WLAN können sich Geräte wie Notebooks und Smartphones drahtlos mit dem Internet verbinden – verschlüsselt oder über ein öffentliches Netzwerk, beispielsweise über öffentliche Hotspots in Hotels, Flughäfen oder Cafés. Im Büro können Mitarbeitende dank WLAN unkompliziert mit ihrem Notebook den Schreibtisch wechseln und haben auch in Konferenzräumen immer ihren eigenen Rechner dabei. Dieser Übertragungsweg heißt in einigen Ländern Wi-Fi. Beachten Sie bitte: Öffentliche Hotspots sind unsicher, da Ihre Datenübertragung von Dritten relativ problemlos abgehört werden kann.
Bluetooth: Diese Technologie ist perfekt für die Datenübertragung über kurze Strecken bis zu 10 Metern. Sie verbindet unterschiedlichste Geräte direkt untereinander, z. B. Smartphones, Computer oder Tablets, Drucker oder Kopfhörer. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist hoch. Bluetooth benötigt keine Sichtverbindung und verbraucht nur wenig Energie.
Messenger-Dienste: Mitarbeitende und Arbeitsgruppen kommunizieren heute gern über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Signal. Sie zählen zu den einfachsten Möglichkeiten, um schnell auf dem kurzen Weg Daten zu übertragen. Beachten Sie jedoch die Datenschutzeinstellungen für den Dateitransfer; dieser sollte verschlüsselt stattfinden.
E-Mail: Dateien können auch per E-Mail schnell von A nach B verschickt werden, beispielsweise als Dateianhang oder per Link. Diese Methode gilt als relativ sicher, sofern die E-Mail verschlüsselt ist. Bei großen Dateianhängen ist es jedoch oft einfacher, sie über einen Dienst Ihrer Wahl hochzuladen und nur einen Link zum Download zu mailen. Das liegt unter anderem daran, dass Dateianhänge in E-Mails speziell codiert werden müssen und dadurch mehr Daten verbrauchen. Außerdem sind die meisten Mailserver und zugehörigen Postfächer nicht dafür gedacht, riesige Datenmengen hin und her zu schicken oder zu speichern.
FTP-Server: FTP (File Transfer Protocol) ist ein Protokoll für die Datenübertragung zwischen mehreren Computern – unabhängig von einem bestimmten Betriebssystem. Es bezieht sich auf einen FTP-Server, der in das lokale Netzwerk eines Unternehmens integriert sein kann, oder der Zugang erfolgt über das Internet. Darüber können Sie auch umfangreiche Daten mit Kunden oder Dienstleistern austauschen.
Lokale Datenübertragung (offline): Natürlich besteht nach wie vor die Möglichkeit, Daten zwischen Computern, Druckern, Netzwerkspeichern und mehr in einem lokalen Netzwerk einfach kabelgebunden offline zu übertragen. Diese Methode ist sehr sicher, einfach umzusetzen und leicht zu verwalten. Die Übertragungsgeschwindigkeit hängt von der eingesetzten Hardware oder der Ethernet-Verbindung (LAN) ab.
Business Internet Connect: Anbindung für Profis
Business Internet Connect ist unser Gigabit-Internet-Zugang für große Standorte und höchste Ansprüche:
Unter Datenübertragung versteht man alle Technologien, mit denen Daten von einem Sender zu einem Empfänger übertragen werden.
Effiziente Datentransfersysteme sind im heutigen Geschäftsleben die Voraussetzung für viele Prozesse, beispielsweise im E-Commerce, der Zusammenarbeit von Mitarbeitenden in Projektgruppen, in der Kundenkommunikation oder im Marketing.
Für den Datentransport stehen zahlreiche Methoden und Übertragungsmedien zur Wahl,
z. B. per Kupferkabel, Glasfaserkabel (Lichtwellenleiter) oder Funk.
Die Datenübertragungsarten sind auf die spezifischen Anforderungen von Netzwerken und Systemen zugeschnitten, um passend dazu eine möglichst hohe Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit zu gewährleisten.
Die Art, wie Menschen zusammenarbeiten, hat sich grundlegend verändert. Mit digitalen Tools wie Microsoft Teams, Slack und Jira ist es heute möglich, Meetings abzuhalten, mit Kolleg:innen und Kund:innen zu kommunizieren, Projekte zu managen, Dateien zu teilen und Dokumente in Echtzeit gemeinsam zu bearbeiten – ohne am selben Ort zu sein. Wie Sie durch virtuelle Zusammenarbeit Ihre Produktivität steigern und Abläufe verbessern können und was Sie als Führungskraft dabei beachten sollten, erfahren Sie hier.
Teamwork ist wichtiger denn je. Virtuelle Teams erledigen heute selbst anspruchsvolle Aufgaben wie die Produktentwicklung ohne jegliche Vor-Ort-Abstimmungen zwischen Mitarbeiter:innen und (externen oder internen) Zulieferern. Erschaffen auch Sie ein produktives digitales Arbeitsumfeld, das heutigen Bedürfnissen der Mitarbeitenden entspricht und zum Unternehmenserfolg beiträgt.
Videokonferenz-Tools bieten oft bereits alle Möglichkeiten eines persönlichen Zusammentreffens. Die Tools unterstützen die Remote-Arbeit in Projektteams oder auch Kundenberatungen und Bewerbungsgespräche – ohne, dass die Beteiligten dazu am selben Ort sein müssen. Lernen Sie hier die wichtigsten Videokonferenz-Programme kennen und erfahren Sie, welche Anforderungen sie erfüllen.
Tools für Videokonferenzen warten mit heute mit vielen Zusatzfunktionen auf und die Nachfrage steigt kontinuierlich an. Das liegt vor allem an der zunehmenden Verbreitung von Remote-Work; aber auch an höheren Bandbreiten, die die Digitalisierung beschleunigen. Bidirektionale Echtzeitverbindungen stellen damit kein Problem mehr dar. Hochauflösende Videokonferenzen wie mit Microsoft Teams, WebEx, Zoom oder Slack laufen in der Regel sehr zuverlässig.
Doch welches ist das beste Tool für Videokonferenzen in Unternehmen? Wann lohnen sich Videokonferenz-Programme, die Sie in eine Unified Communications und Collaboration-Lösung integrieren können? Antworten auf diese Fragen finden Sie im Folgenden.
Teams Direct Routing oder Operator Connect: Die Integration leicht gemacht
Viele Unternehmen stellen ihre Telefonie bereits komplett auf Microsoft Teams um. IT-Abteilungen haben zwei Möglichkeiten, einen Telefonie-Anbieter an die Teams-Plattform anzubinden: über Direct Routing oder Operator Connect. Für beide Varianten ist ein sogenannter Session Border Controller (SBC) nötig. Erfahren Sie hier, wie Sie via Teams ins öffentliche Netz telefonieren und den Wechsel Schritt für Schritt umsetzen.
Immer mehr Organisationen suchen nach einer Lösung, um ihre bestehende PSTN-Konnektivität (Public Switched Telephone Network) auf die Microsoft Teams-Plattform zu migrieren. Die Vorteile liegen auf der Hand, ist doch Teams als Tool für Collaboration und Messaging oft ohnehin ein unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Arbeit – beispielsweise für Chats, Videokonferenzen oder die interne Telefonie in Unternehmen. Herkömmliche Tischtelefone und zusätzliche Verkabelungen sowie die Telefonanlage im Keller können vielfach komplett entfallen.
Wenn Teams als umfassende Unified Communications-Lösung nun die herkömmliche Telefonanlage ersetzt, verbessert das nicht nur die interne und externe Kommunikation, es verschlankt auch die Verwaltung und kann Kosten senken.
Dabei stehen Unternehmen vor der Frage, wie sie die Migration bewerkstelligen: eher mit „Direct Routing“ oder via „Operator Connect“? Dahinter steht nicht nur die Überlegung, welcher Anrufplan (engl.: Calling Plan) für welche Anwendungsfälle mehr Vorteile bietet, sondern auch, ob die Organisation die Integration ohne externe Hilfe durchführen kann oder nicht.
Schnelleres Internet: Die besten Tipps und Tricks für ein besseres Netz
Bürojobs ohne Internet sind heutzutage nicht mehr vorstellbar. Ob im Firmenbüro oder im Homeoffice – ein schneller und reibungsloser Zugang zum Internet ist unabdingbar. Schlechte Internet-Verbindungen wirken sich negativ auf die Produktivität aus und können den reibungslosen Ablauf von Geschäftsprozessen erheblich stören. Mit unseren einfachen Tipps verbessern Sie Ihre Internet-Geschwindigkeit und bleiben in Verbindung – wo immer Sie sind.
In modernen Büros gibt es meist viele Geräte, die mit dem Internet verbunden sind: Notebooks, Smartphones, Tablets und Smart-Home-Komponenten. Während Unternehmen in der Regel ausreichend Bandbreite für ihre Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, kann das Netz am Digital Workplace im Homeoffice schnell an seine Grenzen kommen. Nicht nur VPN-Verbindungen, Zugriffe auf Cloud-Dienste und Videokonferenzen können Sie erheblich ausbremsen.
Hier erfahren Sie, was Sie bei einer mäßigen oder schlechten Verbindung tun können, um schnelleres Internet zu bekommen.
WLAN-Reichweite erhöhen: Tipps für ein besseres Signal
Ein guter Zugang zum Internet und ein reibungsloser interner Datenfluss sind für Unternehmen über alle Bereiche hinweg unverzichtbar. Doch bei größeren Büro- und Produktionsflächen lässt sich perfekte WLAN-Abdeckung mit einem Router allein nicht gewährleisten. Denn das WLAN-Signal wird mit zunehmendem Abstand zum Router immer schwächer. Was können Sie tun, um die WLAN-Reichweite zu erhöhen?
Es gibt eine ganze Reihe von Lösungen für ein besseres WLAN-Signal in Ihren Büroräumen und auf dem Firmengelände. Tatsächlich lässt sich Ihre WLAN-Reichweite ohne Weiteres auf bis zu 500 Meter erhöhen. Doch auch Werte darüber hinaus sind möglich. In diesem Überblick erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um in Ihrem Unternehmen für perfekte Funknetzabdeckung zu sorgen.
Die Beraterinnen und Berater helfen Ihnen kostenlos und unabhängig bei praktischen Fragen und geben konkrete Tipps. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin um Ihr Anliegen zu besprechen.