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Der Cast von "Mord mit Aussicht" posiert vor einem Ortsschild für Hengasch im Landkreis Liebernich.
Maskierter, bewaffneter Bankräuber schüchtert Geiseln ein.
© Netflix / Tamara Arranz
Ian McKellen als Gandalf in "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs".

Bank unter Belagerung: Die wahre Geschichte hinter der Netflix-Serie

Die wahre Geschichte hin­ter „Bank unter Belagerung”: Die sech­steilige Net­flix-Serie stützt sich auf die Geschehnisse eines echt­en Über­falls, der im Mai 1981 in Barcelona für Auf­se­hen sorgte und die junge spanis­che Demokratie auf die Probe stellte. Hier erfährst Du die wahren Hintergründe.

Zunächst wirkt die Sto­ry wie ein spek­takulär­er Bankraub im Stile von „Haus des Geldes”. Doch Bank unter Belagerung beruht auf ein­er wahren Geschichte. Im Gegen­satz zum Banken-Thriller „Der Jahrhun­der­traub”, der eben­falls einen his­torischen Hin­ter­grund besitzt, geht es in Bank unter Belagerung aber nicht ums Geld, son­dern um eine poli­tisch motivierte Tat.

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 23. Mai 1981 über­fie­len elf mask­ierte Män­ner die Zen­tral­bank in Barcelona.
  • Die Täter nah­men mehr als 200 Geiseln und forderten die Freilas­sung von Putschisten.
  • Die Geisel­nahme dauerte 37 Stunden.
  • Die spanis­che Spezialein­heit GEO befre­ite alle Geiseln.

Bank unter Belagerung: Die wahre Geschichte

Am 23. Mai 1981 wurde die Stadt Barcelona zum Schau­platz eines drama­tis­chen Über­falls. Elf Mask­ierte drangen in die Haupt­fil­iale der Zen­tral­bank am Plaza de Cataluña ein. In einem per­fekt orchestri­erten Plan hiel­ten sie die spanis­che Polizei und die Regierung in Atem und zwan­gen die spanis­che Spezialein­heit G.E.O. (Grupo Espe­cial de Opera­ciones) zu einem riskan­ten Einsatz.

Painkiller: Die wahre Geschichte hin­ter der Netflix-Serie

Gute 37 Stun­den nach der Geisel­nahme in der Zen­tral­bank nahm die G.E.O. ihre Stel­lun­gen rund um das Gebäude ein, um den Über­fall zu been­den. Dabei gelang es der Antiter­ror­ein­heit sämtliche Geiseln zu befreien und neun der elf Angreifer zu ver­haften. Ein­er der Angreifer kam bei der Aktion ums Leben.

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Die Belagerung der Bank ist mehr als nur ein Raubüberfall

Der 23. Mai 1981 war nicht zufäl­lig als Tatzeit­punkt gewählt, son­dern besaß sym­bol­is­che Strahlkraft. Exakt drei Monate zuvor erlebte Spanien einen mil­itärischen Putschver­such, ange­führt von Ober­leut­nant Tejero. Er stürmte mit ein­er Hun­dertschaft der spanis­chen Zivil­gar­de (Guardia Civ­il) das Par­la­ment und nahm die anwe­senden Poli­tik­er als Geiseln. Manuel Pérez Bar­riope­dros Foto von Tejero am Red­ner­pult des Kon­gress­es wurde im Jahr darauf als Welt­presse­fo­to des Jahres 1981 ausgezeichnet.

Papil­lon: Steckt eine wahre Geschichte hin­ter dem Drama?

König Juan Car­los I. kon­nte den Putschver­such diplo­ma­tisch been­den, Tejero und seine Gefol­gschaft wur­den ver­haftet. Zurück zum Banküber­fall: Die elf mask­ierten Män­ner, die in die Bank ein­drangen, woll­ten diese nicht aus­rauben, son­dern ver­langten die Freilas­sung von Oberst Tejero und anderen Putschis­ten, die für den Putschver­such vom 23. Feb­ru­ar 1981 ver­ant­wortlich waren.

Nahaufnahme einer jungen Frau im Gespräch. Sie sieht erschöpft aus.

María Pedraza mimt in „Bank unter Belagerung” eine engagierte Jour­nal­istin. Sie zweifelt daran, dass es sich um einen gewöhn­lichen Über­fall han­delt und stellt Nach­forschun­gen an. — Bild: Net­flix / Tama­ra Arranz

Bank unter Belagerung: Starker Cast und spannende Inszenierung

In der Hauptbe­set­zung find­en sich bekan­nte Gesichter wie Miguel Her­rán, María Pedraza und Hov­ik Keuchk­er­ian, die alle drei bere­its in Haus des Geldes zu sehen waren.

The Six Triple Eight: Die wahre Geschichte vom 6888. Bataillon

Beson­ders inter­es­sant ist aber die Rolle von María Pedraza als Jour­nal­istin Maid­er. Denn während in der Ver­fil­mung die spanis­chen Behör­den ver­suchen, den Schein eines gewöhn­lichen Banküber­falls aus Grün­den der inneren Sicher­heit zu wahren, möchte Maid­er die echt­en Hin­ter­gründe recher­chieren und mögliche poli­tis­che Verbindun­gen offenlegen.

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