Star Trek Reihenfolge: William Shatner als Captain Kirk in "Star Trek"
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Bild aus Son of Sam: Selbstporträt eines Mörders
Auf dem Bild zu Germany's next Topmodel 2026 ist Heidi Klum zu sehen, die vor einem violetten Hintergrund steht. Sie trägt ein beigefarbenes Outfit mit geknoteter Bluse und posiert mit einem selbstbewussten Lächeln. Ihr langes blondes Haar fällt locker über die Schultern, während sie die Hände in die Hüften stützt.

Star Trek: Die Filme und Serien in chronologischer Reihenfolge

Bere­its seit 1966 zieht das „Star Trek”-Universum ein großes Pub­likum auf der ganzen Welt in seinen Bann. Bei all den Ablegern der Orig­i­nalserie ver­lieren aber ger­ade Neulinge schnell den Überblick über die zeitliche Abfolge der Ereignisse. Deshalb find­est Du hier alle „Star Trek”-Formate in chro­nol­o­gis­ch­er Rei­hen­folge – bezo­gen auf den Inhalt. Zum Start find­est Du zudem eine Liste, in der die Serien und Filme nach Erschei­n­ungs­jahr geord­net sind. 

Star Trek: Reihenfolge der Filme und Serien – sortiert nach Erscheinungsjahr

  • Raum­schiff Enter­prise (1966 bis 1969)
  • Die Enter­prise (1973 bis 1974)
  • Star Trek: Der Film (1979)
  • Star Trek II: Der Zorn des Khan (1982)
  • Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock (1984)
  • Star Trek IV: Zurück in die Gegen­wart (1986)
  • Raum­schiff Enter­prise – Das näch­ste Jahrhun­dert (1987 bis 1994)
  • Star Trek V: Am Rande des Uni­ver­sums (1989)
  • Star Trek VI: Das unent­deck­te Land (1991)
  • Star Trek: Deep Space Nine (1993 bis 1999)
  • Star Trek: Tre­f­fen der Gen­er­a­tio­nen (1994)
  • Star Trek: Raum­schiff Voy­ager (1995 bis 2001)
  • Star Trek: Der erste Kon­takt (1996)
  • Star Trek: Der Auf­s­tand (1998)
  • Star Trek: Enter­prise (2001 bis 2005)
  • Star Trek: Neme­sis (2002)
  • Star Trek (2009)
  • Star Trek: Into Dark­ness (2013)
  • Star Trek: Beyond (2016)
  • Star Trek: Dis­cov­ery (2017 bis 2024)
  • Star Trek: Short Treks (2018 bis 2020)
  • Star Trek: Picard (2020 bis 2023)
  • Star Trek: Low­er Decks (seit 2020)
  • Star Trek: Prodi­gy (seit 2021)
  • Star Trek: Strange New Worlds (seit 2022)
  • Star Trek: Sec­tion 31 (2025)
  • Star Trek: Starfleet Acad­e­my (ab 2025 oder 2026)

Star Trek: Reihenfolge der Filme und Serien – chronologisch geordnet

Star Trek: Enterprise – die Jahre 2151 bis 2155

In der chro­nol­o­gis­chen Rei­hen­folge der „Star Trek”-Formate ganz vorne: „Star Trek: Enter­prise“. Die Serie wurde von 2001 bis 2005 im US-Fernse­hen aus­ges­trahlt. Die Pro­duk­tion gehörte zwar nicht zu den allerersten „Star Trek”-Serien, spielt zeitlich aber am früh­esten, näm­lich ab dem Jahr 2151 – 90 Jahre nach dem ersten Kon­takt der Men­schheit mit den Vulkaniern.

In der Serie bereist ein Raum­schiff namens Enter­prise zum ersten Mal das Uni­ver­sum. Tech­nis­che Errun­gen­schaften wie das Bea­men steck­en noch in den Kinder­schuhen, auch die Vere­inigte Föder­a­tion der Plan­eten existiert noch nicht.

Die let­zte Staffel erzählt die Geschichte, wie die Erde zwis­chen Tel­lar­iten, Vulka­niern und Ando­ri­an­ern ver­mit­telt und somit die Föder­a­tion ihren Anfang nimmt.

Star Trek: Discovery – ab dem Jahr 2256

Eine noch recht junge Serie ist „Star Trek: Dis­cov­ery“, die ab 2017 für einige Zeit auch bei Net­flix lief: Sie erzählt von Spocks Adop­tivschwest­er Michael Burn­ham, die nach einem tödlichen Zwis­chen­fall mit den Klin­go­nen zu lebenslanger Haft verurteilt wird. Doch später tritt sie ihren Dienst auf dem Raum­schiff Dis­cov­ery an, um bei der Entwick­lung neuer Tech­nolo­gien zu helfen.

Star Trek: Dis­cov­ery Staffel 4- alle Infos zu Release, Sto­ry und Cast

„Star Trek: Dis­cov­ery“ beste­ht aus ins­ge­samt fünf Staffeln. Zeitlich spielt die Hand­lung der ersten bei­den Staffeln im Jahr 2256. Das sind rund zehn Jahre, bevor Cap­tain James Tiberius Kirk auf der Enter­prise antritt. Die Staffeln 3 bis 5 erzählen von Ereignis­sen, die 900 Jahre später ange­siedelt sind.

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Star Trek: Strange New Worlds – ab dem Jahr 2259

Das Spin-off „Star Trek: Strange New Worlds” dreht sich um einen jun­gen Spock, der gemein­sam mit Cap­tain Pike und Num­mer Eins an Bord der USS Enter­prise seinen Dienst leis­tet – dem Raum­schiff, auf dem später Cap­tain Kirk übern­immt. Die Crew wurde in Staffel 2 von „Star Trek: Dis­cov­ery“ vorgestellt und war bei Fans so beliebt, dass sie mit „Strange New Worlds“ eine eigene Serie bekam.

Wann kannst Du Star Trek: Strange New Worlds in Deutsch­land strea­men? Alle Infos zum Start

Staffel 1 feierte im Mai 2022 in den USA Pre­miere, die zweite Staffel im Juni 2023. Die deutschsprachige Veröf­fentlichung auf Para­mount+ erfol­gte im Jan­u­ar beziehungsweise Juni 2023.

Eine dritte Staffel ist in Vor­bere­itung. Sie sollte eigentlich Mitte 2024 erscheinen, aber der Streik der US-Drehbuchautor:innen und Schauspieler:innen ver­hin­derte zunächst den Drehbe­ginn. Voraus­sichtlich­er Start­ter­min für Staffel 3 bei Para­mount+: wahrschein­lich im Som­mer 2025.

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Raumschiff Enterprise – die Jahre 2265 bis 2269

Von 1966 bis 1969 flim­merte in den USA die allererste „Star Trek”-Serie über die Fernse­hbild­schirme: Unter dem Titel „Raum­schiff Enter­prise“ (im Orig­i­nal: „Star Trek“ respek­tive „Star Trek: The Orig­i­nal Series“) erzählt Schöpfer Gene Rod­den­ber­ry von den Aben­teuern der Enter­prise, die unter dem Kom­man­do von Cap­tain Kirk bis­lang uner­forschte Gebi­ete der Galax­is erkun­det. Zeitlich befind­en wir uns in den Jahren 2265 bis 2269.

Der US-Sender NBC stellte Raum­schiff Enter­prise nach nur drei Staffeln ein. Grund hier­für waren schwache Ein­schaltquoten. Erst in den 70er-Jahren entwick­elte sich die Serie zu einem kul­turellen Phänomen: Phrasen wie „Beam me up, Scot­ty“ (die in dieser Form nie geäußert wurde) oder der Vulka­nier-Gruß fan­den ihren Weg in die Pop­kul­tur. Fans kürzen die Orig­i­nalserie heute mit „TOS“ (The Orig­i­nal Series) ab.

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Die Enterprise – die Jahre 2269 und 2270

Vier Jahre nach TOS hielt eine weit­ere „Star Trek”-Geschichte ihren Einzug ins US-Fernse­hen: Die Zeichen­trick­serie „Die Enter­prise“ (1973 bis 1974) richtet sich in erster Lin­ie an Kinder und befasst sich mit weit­eren Aben­teuern der Enter­prise-Crew. Zeitlich spielt sie in den Jahren 2269 und 2270.

Fun­fact: Nach dem Release von „Raum­schiff Enter­prise: Das näch­ste Jahrhun­dert” (1987 bis 1994) mussten viele Lizen­zen neu ver­han­delt wer­den. In diesem Kon­text nah­men die Ver­ant­wortlichen die Serie und ihre Inhalte aus dem Kanon.

Schriftsteller:innen, Comiczeichner:innen und Co. wurde es somit ver­boten, auf irgen­deine Weise Bezug auf die Car­toons zu nehmen. Grund hier­für sollen unter anderem inhaltliche Ungereimtheit­en zwis­chen der Ani­ma­tions- und der Orig­i­nalserie gewe­sen sein.

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Erst nach Rod­den­ber­rys Tod im Jahr 1991 und dem Weg­gang von Pro­duzent Richard H. Arnold (der die Lizen­zen geprüft hat), kam es ver­mehrt zu Ver­weisen auf Zeichen­trick­serie. Seit 2007 find­est Du die Serien­in­halte in der offiziellen „Star Trek”-Datenbank. Seit­dem gel­ten die Erleb­nisse der Zeichen­trick-Crew wieder als Teil des Kanons.

Star Trek: Der Film – das Jahr 2273

Nach­dem die Orig­i­nalserie Raum­schiff Enter­prise so beliebt gewor­den war, pro­duzierte Erfind­er Gene Rod­den­ber­ry den ersten „Star Trek”-Film. Er erzählt davon, wie eine gen­er­alüber­holte Enter­prise im Jahr 2273 auf eine riesige Energiewolke stößt. Trotz hoher Pro­duk­tion­skosten überzeugte das Werk 1979 an den Kinokassen, sodass mit „Star Trek II” bere­its wenig später ein Sequel erschien.

Star Trek II: Der Zorn des Khan – das Jahr 2285

Im Jahr 2285 muss sich Kirk seinem wohl mächtig­sten Erzfeind stellen – Khan Noonien Singh – und ver­liert mit Spock eines sein­er wertvoll­sten Crew-Mit­glieder. Der Vulka­nier opfert sich, um den Warp-Antrieb der Enter­prise wieder zum Laufen zu brin­gen und die Mannschaft zu ret­ten. Heute gilt „Der Zorn des Khan“ (1982) als eine der ein­flussre­ich­sten Werke des Franchises.

Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock – das Jahr 2285

Vor seinem Tod in Teil 2 überträgt Spock sein Katra (seine Seele) auf Dr. McCoy. Kirk und seine Crew kapern im Anschluss die Enter­prise und fliegen nach Gen­e­sis, um das Katra zurück in Spocks Kör­p­er zu trans­ferieren und ihn so wiederzubeleben. Dabei ger­at­en sie jedoch in einen Kon­flikt mit den Klingonen-Reich.

„Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock“ (1984) begeis­terte die Fans weitaus weniger als sein Vorgänger. Noch heute glauben einige Trekkies, dass die „Star Trek”-Filme mit ger­ad­er Num­merierung bess­er als die mit unger­ad­er Num­merierung seien.

Spock-Darsteller Leonard Nimoy führte beim drit­ten Teil übri­gens Regie, was bere­its vor Release als Hin­weis gedeutet wurde, dass der erste Offizier der Enter­prise zurückkehrt.

"McCoy

Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart – das Jahr 2286

1986 erschien unter dem Titel „Zurück in die Gegen­wart“ der vierte Kinofilm: Darin reisen Kirk, Spock und Co. in 2286 zurück in das Jahr 1986. Sie wollen zwei Buck­el­wale fan­gen und mit ihnen gemein­sam zurück in ihre Gegen­wart sprin­gen, um eine gefährliche Sonde aufzuhalten.

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Star Trek V: Am Rande des Universums – das Jahr 2287

Im fün­ften Film der Rei­he ler­nen wir Spocks Halb­brud­er Sybok ken­nen, der 2287 die Enter­prise unter seine Kon­trolle bringt. Er will mit dem Raum­schiff den mythis­chen Plan­eten Sha Ka Ree find­en, der ange­blich das göt­tliche Paradies beherber­gen soll.

Bei den Kritiker:innen fiel „Star Trek V: Am Rande des Uni­ver­sums“ (1989) kon­se­quent durch und gewann sog­ar die Gold­ene Him­beere für den schlecht­esten Film. Den Produzent:innen zufolge habe der Streifen fast das Fran­chise gekillt.

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Star Trek VI: Das unentdeckte Land – das Jahr 2293

1991 lan­dete mit „Star Trek VI: Das unent­deck­te Land“ wieder ein erfol­gre­icher­er „Star Trek”-Film in den Kinos: Die Klin­go­nen sind nach der Explo­sion eines Mon­des gezwun­gen, mit der Föder­a­tion zu ver­han­deln. Doch ein ver­schwörerisch­er Ring aus Men­schen, Romu­lan­ern und Klin­go­nen will die Pläne vere­it­eln. Das führt dazu, dass Cap­tain Kirk und Dr. McCoy des Mordes am klin­go­nis­chen Kan­zler angeklagt werden.

Fun­fact: In dem Film ist der von Michael Dorn gespielte Colonel Worf zu sehen. Der Schaus­piel­er gehörte zu dieser Zeit bere­its zum Cast von „Raum­schiff Enter­prise: Das näch­ste Jahrhun­dert“. In der TV-Serie spielt er Lieu­tenant Worf, den ersten Klin­go­nen in der Ster­nen­flotte und mut­maßlichen Enkel von Colonel Worf.

Auch René Auber­jonois hat­te eine Rolle in „Star Trek IV“. Er sollte einige Jahre später als Gestalt­wan­dler Odo eine Haup­trol­le in „Deep Space Nine“ übernehmen.

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Star Trek: Section 31 – das Jahr 2324

Mit „Star Trek: Sec­tion 31“ erwartet Dich ein düsteres Kapi­tel im „Star Trek”-Universum, das sich ganz auf die gle­ich­namige Geheimor­gan­i­sa­tion konzen­tri­ert. Der Film ist als Spin-off von „Star Trek: Dis­cov­ery“ ent­standen und spielt im frühen 24. Jahrhun­dert – also zu ein­er Zeit, in der die Ster­nen­flotte längst etabliert ist, aber nicht jede Bedro­hung mit offe­nen Worten gelöst wer­den kann.

Im Mit­telpunkt ste­ht Philip­pa Geor­giou (gespielt von Michelle Yeoh), die nach den Ereignis­sen aus „Dis­cov­ery“ Teil der mys­ter­iösen Abteilung 31 wird. Diese Organ­i­sa­tion arbeit­et im Ver­bor­ge­nen, führt riskante Oper­a­tio­nen durch und hält sich nicht immer an die Regeln der Föder­a­tion – um genau diese zu schützen.

Damit erweit­ert sich das „Star Trek”-Universum um eine span­nende Per­spek­tive: Spi­onage, moralis­che Grau­zo­nen und der ewige Kon­flikt zwis­chen Pflicht und Gewissen.

Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert – die Jahre 2364 bis 2370

Mit dieser Pro­duk­tion erre­ichte die Beliebtheit des Fran­chis­es ihren Höhep­unkt: Im Mit­telpunkt der 1987 ges­tarteten Serie ste­ht Cap­tain Jean-Luc Picard, der mit der Enter­prise-D von 2364 bis 2370 fremde Plan­eten erkun­det. In den USA schal­teten damals durch­schnit­tlich zehn Mil­lio­nen Zuschauer:innen ein. Außer­dem gewann die Serie ins­ge­samt 18 Emmy Awards.

Der enorme Erfolg resul­tierte auch darin, dass mit Deep Space Nine, „Raum­schiff Voy­ager” und „Star Trek: Enter­prise“ gle­ich drei Nach­folge­se­rien erschienen. Ab 1994 wurde die Geschichte der Enter­prise-D dann im Kino weitererzählt.

Star Trek: Treffen der Generationen – das Jahr 2371

„Star Trek: Tre­f­fen der Gen­er­a­tio­nen“ (1994) war der erste Kinofilm, der auf der Serie „Raum­schiff Enter­prise – Das näch­ste Jahrhun­dert“ basierte: Im Jahr 2371 trifft Cap­tain Picard auf Cap­tain Kirk, der 2293 nach einem unglück­lichen Zwis­chen­fall im soge­nan­nten Nexus gelandet war. Hier­bei han­delt es sich um eine Par­al­leldimen­sion, die außer­halb des gewohn­ten Raum-Zeit-Kon­tin­u­ums in unser­er „Star Trek”-Reihenfolge liegt.

Mit „Tre­f­fen der Gen­er­a­tio­nen“ ver­ließ die Crew um Cap­tain Kirk die „Star Trek”-Bühne. Damit war in den Kinofil­men ein entschei­den­der Wen­depunkt erre­icht, denn Picards Crew nahm for­t­an die Haup­trollen ein.

Kirk und Picard im Star-Trek-Film „Treffen der Generationen”.

In „Star Trek: Tre­f­fen der Gen­er­a­tio­nen“ kommt es zu einem Aufeinan­dertr­e­f­fen von James T. Kirk und Jean-Luc Picard. — Bild: pic­ture alliance / Unit­ed Archives

Star Trek: Der erste Kontakt – das Jahr 2373

Mit „Der erste Kon­takt” (1996) erlebt Picards Enter­prise-Besatzung ihr zweites großes Aben­teuer im Kino: 2373 muss sich die Crew der Enter­prise den Borg stellen, einem gefährlichen Kollek­tiv aus hal­bor­gan­is­chen Maschi­nen­we­sen. Diese reisen zurück ins Jahr 2063, um den ersten Kon­takt zwis­chen Men­schen und Vulka­niern – und damit die Geburt der Föder­a­tion – zu verhindern.

Star Trek: Deep Space Nine – die Jahre 2369 bis 2375

Als Ableger von Das näch­ste Jahrhun­dert lief von 1993 bis 1999 die Serie Deep Space Nine. In sieben Staffeln erzählt sie von den Geschehnis­sen auf ein­er weit abgele­ge­nen Raum­sta­tion. Später behan­delt die Serie den inter­stel­laren Krieg zwis­chen der Föder­a­tion und dem soge­nan­nten Dominion-Imperium.

Deep Space Nine besitzt eine deut­lich düsterere Atmo­sphäre als andere „Star Trek”-Serien und spielt in den Jahren 2369 bis 2375. Das sind in der „Star Trek”-Reihenfolge etwa 100 Jahre nach den Geschehnis­sen aus Raum­schiff Enter­prise. Das Fan-Kürzel für die Serie lautet „DS9”.

Szenenbild aus der Star-Trek-Serie „Deep Space Nine”.

Deut­lich düster­er als ihre Vorgän­gerin­nen: die Serie „Deep Space Nine”. — Bild: pic­ture alliance / Unit­ed Archives

Star Trek: Der Aufstand – das Jahr 2375

2375 attack­iert Com­man­der Data einen geheimen Stützpunkt der Föder­a­tion. Cap­tain Picard und seine Crew ver­suchen her­auszufind­en, was hin­ter dem Ver­hal­ten des Androiden steckt, und müssen schon bald in einem viel größeren Kon­flikt vermitteln.

Bei „Star Trek: Der Auf­s­tand“ (1998) han­delt es sich um den ersten „Star Trek”-Film, in dem keine einzige Szene auf der Erde spielt. Zudem wur­den die Spezial­ef­fek­te zum ersten Mal in der Geschichte der Rei­he voll­ständig am Com­put­er erstellt.

Star Trek: Raumschiff Voyager – die Jahre 2371 bis 2377

Von 1995 bis 2001 strahlte die USA Raum­schiff Voy­ager im Fernse­hen aus. Es han­delt sich um die erste „Star Trek”-Serie mit einem weib­lichen Cap­tain: Kathryn Janeway und die Crew der Voy­ager lan­den 2371 gemein­sam mit einem feindlichen Raum­schiff im Delta-Quad­ran­ten – 70.000 Licht­jahre von ihrer Heimat ent­fer­nt. Die Mannschaften der bei­den Schiffe schließen sich zusam­men, um einen Weg zurück zur Erde zu finden.

Im Ver­gle­ich zu Deep Space Nine spielt in Raum­schiff Voy­ager die Ent­deck­ung fremder Spezies und Plan­eten wieder eine größere Rolle. Für manche Szenen ver­wen­den die Pro­duzen­ten sog­ar echte Wel­traum­bilder, die das Hub­ble-Teleskop der NASA aufgenom­men hatte.

Die Voyager aus der Star-Trek-Serie „Raumschiff Voyager”.

Das Raum­schiff Voy­ager aus der gle­ich­nami­gen „Star Trek”-Serie. — Bild: pic­ture-alliance / KPA Hon­o­rar und Belege

Star Trek: Nemesis – das Jahr 2379

2002 kam der let­zte Film mit Picard und sein­er Crew in die Kinos: In „Neme­sis“ ergreift Picards Klon Shin­zon die Macht im romu­lanis­chen Imperi­um. Com­man­der Data opfert sich, um ihn aufzuhal­ten und seinen Cap­tain zu ret­ten – eine Entschei­dung, die Data-Darsteller Brent Spin­er zuvor gemein­sam mit den Drehbuchautor:innen getrof­fen hatte.

Die Reak­tio­nen auf „Neme­sis“ fie­len jedoch weniger pos­i­tiv aus. Wahrschein­lich ein­er der Gründe dafür, dass es rund sieben Jahre dauern sollte, bis ein weit­er­er Star -Trek-Film in die Kinos kam.

Star Trek: Lower Decks – ab dem Jahr 2380

Mit „Low­er Decks” gibt es eine zweite Zeichen­trick­serie in der „Star Trek”-Reihenfolge: Anders als bei den anderen Werken spie­len hier wed­er der Cap­tain noch der erste Offizier die Haup­trol­le: Das par­o­dis­tis­che „Star Trek”-Abenteuer erzählt stattdessen von Crewmit­gliedern, die im Jahr 2380 unauf­fäl­li­gen Jobs auf der USS Cer­ri­tos nachge­hen – dem wohl unwichtig­sten Schiff der Sternenflotte.

„Low­er Decks“ erscheint in den USA seit 2020 bei CBS All Access/Paramount+. Alle drei pro­duzierten Staffeln sind in Deutsch­land bei Ama­zon Prime Video und Para­mount+ im Pro­gramm. Eine vierte Staffel soll im Herb­st 2023 an den Start gehen, die fün­fte befind­et sich bere­its in der Entwicklung.

Star Trek: Prodigy – das Jahr 2383

„Prodi­gy” ist die erste Kinder­serie, die im „Star Trek”-Universum spielt. Die Sto­ry: Sechs Jugendliche, Sklaven auf einem Aster­oiden, find­en ein ver­lassenes Raum­schiff der Ster­nen­flotte. Darin: ein Holo­gramm von Cap­tain Janeway. Die Kids nutzen die Chance zur Flucht.

Die ani­mierte Serie startete im Herb­st 2021 bei Para­mount+, 2022 fol­gte Staffel 2. Aber damit ist die Geschichte auch schon been­det: Im Juni 2023 entsch­ied Para­mount+, die Serie nicht zu verlängern.

Star Trek: Picard – das Jahr 2399

Auf diese Serie freuten sich die Trekkies beson­ders: Anfang 2020 feierte „Picard“ Pre­miere bei Ama­zon Prime Video. Die Serie spielt 20 Jahre nach „Star Trek: Neme­sis“ und erzählt von neuen Aben­teuern des Wel­traumvet­er­a­nen Picard. Für das Pro­jekt kehrten zahlre­iche „Star Trek”-Darsteller:innen in ihre alten Rollen zurück, darunter Jeri Ryan als Ex-Borg Sev­en of Nine (Raum­schiff Voyager).

Star Trek: Picard: Start, Sto­ry und Beset­zung von Staffel 2

Die zweite Staffel debütierte im März 2022 bei Ama­zon Prime Video. Eine dritte und let­zte Sea­son startete im Feb­ru­ar 2023 bei Prime Video und Para­mount+. Haupt­darsteller Patrick Stew­art kündigte das Ende der Serie per­sön­lich an: Es sei von vorn­here­in geplant gewe­sen, nur drei Staffeln zu produzieren.

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Star Trek: Die chronologische Reihenfolge der Kelvin-Timeline

Neben der Orig­i­nal-Time­line gibt es noch eine alter­na­tive Zeitlin­ie im „Star Trek”-Universum, die bis­lang aus drei Kinofil­men besteht:

  • Star Trek (2009) – erzählt von den Jahren 2233 bis 2258
  • Star Trek Into Dark­ness (2013) – spielt in den Jahren 2259 bis 2260
  • Star Trek: Beyond (2016) – spielt in dem Jahr 2263

Ein viert­er Teil war seit Langem geplant, angepeilt war ein Kinos­tart im Dezem­ber 2023. Aber Para­mount Pic­tures zog im Herb­st 2022 den Steck­er. Die Zeit für diese Time­line scheint also abge­laufen zu sein.

Im „Star Trek”-Jargon wird die alter­na­tive Zeitlin­ie auch Kelvin-Time­line genan­nt, da sie durch Zer­störung des Raum­schiffes USS Kelvin im Jahr 2233 aus­gelöst wurde.

Star Trek – die Jahre 2233 bis 2258

Bei dem 2009 erschienen Kinofilm „Star Trek“ han­delt es sich um ein Reboot, das von Ereignis­sen in der alter­na­tiv­en Time­line erzählt: James T. Kirks Vater George stirbt 2233 beim Angriff des Romu­lan­ers Nero auf die USS Kelvin. 2258 zer­stört der­selbe Despot auch den Plan­eten Vulkan. Ein zu diesem Zeit­punkt ger­ade ein­mal 25-jähriger Kirk wird Cap­tain der Enter­prise und ver­sucht, den Romu­lan­er mith­il­fe von Spock und sein­er jun­gen Crew aufzuhalten.

Für den Kinofilm beset­zte Regis­seur J. J. Abrams die Rollen viel­er bekan­nter Charak­tere neu: Chris Pine über­nahm die Rolle von Kirk, Zachary Quin­to spielte den jun­gen Spock und Zoe Sal­dana die Kom­mu­nika­tion­sof­fizierin Nyota Uhura.

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Star Trek: Into Darkness –die Jahre 2259 und 2260

Nach dem Erfolg des Reboots erschien fünf Jahre später ein Sequel: Kirk und seine Mannschaft tre­f­fen darin auf den Atten­täter John Har­ri­son, der sich als der gen­tech­nisch verbesserte Sol­dat Khan entpuppt.

In „Star Trek: Into Dark­ness” ist Leonard Nimoy ein let­ztes Mal als Spock zu sehen. Der Schaus­piel­er starb 2015 an den Fol­gen ein­er Lungenerkrankung.

Star Trek: Beyond – das Jahr 2263

Der bis­lang let­zte „Star Trek”-Kinofilm: 2263 wird die Enter­prise von Schwarm­schif­f­en zer­stört. Die Crew rund um Kirk und Co. flüchtet in Ret­tungskapseln und lan­det auf einem unbekan­nten Plan­eten not. Dort regiert ein Mann namens Krall, der dun­kle Pläne schmiedet.

Anton Yelchin spielt in „Star Trek: Beyond” (2016) das let­zte Mal den Nav­i­ga­tor Pavel Chekov. Der Schaus­piel­er ver­lor 2016 bei einem Autoun­fall sein Leben. J. J. Abrams kündigte damals an, die Rolle für einen möglichen Nach­fol­ge­film nicht neu beset­zen zu wollen.

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Star Trek: Starfleet Academy – ab dem Jahr 3189

Mit „Star Trek: Starfleet Acad­e­my“ kehrt das Fran­chise an einen Ort zurück, der zwar oft erwäh­nt wird, aber sel­ten im Mit­telpunkt ste­ht: die Ster­nen­flot­te­nakademie. Die kom­mende Serie begleit­et eine neue Gen­er­a­tion von Kadett:innen bei ihrer Aus­bil­dung, inklu­sive Prü­fun­gen, per­sön­lichem Wach­s­tum und ersten Ein­sätzen im All.

Die Hand­lung soll im 32. Jahrhun­dert spie­len, also in der Zeit nach „Star Trek: Dis­cov­ery“. Nach der langsamen Rück­kehr zu Sta­bil­ität und Nor­mal­ität ste­ht die Ster­nen­flotte vor einem Neuan­fang – und mit ihr auch die Akademie.

The­ma­tisch richtet sich „Starfleet Acad­e­my“ an ein jün­geres Pub­likum, bleibt aber den klas­sis­chen „Star Trek”-Werten treu: Forscher­drang, Vielfalt und der uner­schüt­ter­liche Glaube an eine bessere Zukunft.

Der Start von „Star Trek: Starfleet Acad­e­my” ist für Ende 2025 oder Anfang 2026 geplant.

Anthologieserie: Wie passt Short Treks in die Star-Trek-Reihenfolge?

Die Serie „Star Trek: Short Treks“ (lief von 2018 bis 2020) beste­ht aus ins­ge­samt zehn Episo­den in Kurz­film­länge, die alle bei CBS All Access/Paramount+ erschienen sind. Eine chro­nol­o­gis­che Einord­nung des For­mats ist schwierig, da die Serie in unter­schiedlichen Jahren spielt.


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